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<title>Schneewittchen</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Schneewittchen</span></h1>
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<p><b>Schneewittchen</b> ist ein deutsches <a href="M%C3%A4rchen" title="Märchen">Märchen</a> (<a href="Aarne-Thompson-Uther-Index" title="Aarne-Thompson-Uther-Index">ATU</a> 709). Das Schneewittchen-Märchen steht in <i><a href="Grimms_M%C3%A4rchen" title="Grimms Märchen">Kinder- und Hausmärchen</a></i> der <a href="Br%C3%BCder_Grimm" title="Brüder Grimm">Brüder Grimm</a> an Stelle 53 und heißt dort <b>Sneewittchen</b>, in der <a href="Erstausgabe" title="Erstausgabe">Erstausgabe</a> von 1812 war noch die Übersetzung ins Hochdeutsche <i>Schneeweißchen</i> angegeben (<a href="Niederdeutsche_Sprache" title="Niederdeutsche Sprache">niederdeutsch</a> <i>Snee</i> „Schnee“, <i>witt</i> „weiß“), was dann wohl wegen der Gleichheit zu <i><a href="Schneewei%C3%9Fchen_und_Rosenrot" title="Schneeweißchen und Rosenrot">Schneeweißchen und Rosenrot</a></i> geändert wurde. <a href="Ludwig_Bechstein" title="Ludwig Bechstein">Ludwig Bechstein</a> übernahm es in sein <i><a href="Deutsches_M%C3%A4rchenbuch" title="Deutsches Märchenbuch">Deutsches Märchenbuch</a></i> als Nr. 51 <i>Schneeweißchen</i> (1845 Nr. 60). Landläufig hat sich als Titel <i>Schneewittchen</i> durchgesetzt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Inhalt">Inhalt</h2></div>
<p>Der Text folgt nicht der <a href="Ausgabe_letzter_Hand" title="Ausgabe letzter Hand">Ausgabe letzter Hand</a> der Brüder Grimm von 1857 (siebte Auflage der <i>Kinder- und Hausmärchen</i>).<sup id="cite_ref-Wikisource_1-0" class="reference"><a href="#cite_note-Wikisource-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Die_böse_Königin_beneidet_das_schöne_Schneewittchen"><span id="Die_b.C3.B6se_K.C3.B6nigin_beneidet_das_sch.C3.B6ne_Schneewittchen"></span>Die böse Königin beneidet das schöne Schneewittchen</h3></div>
<p>An einem Wintertag sitzt eine Königin am Fenster, das einen schwarzen Rahmen aus <a href="Ebenholz" title="Ebenholz">Ebenholz</a> hat, und näht. Versehentlich sticht sie sich mit der Nähnadel in den Finger. Als sie drei Blutstropfen in den Schnee fallen sieht, denkt sie: „Hätt’ ich ein Kind, so weiß wie Schnee, so rot wie Blut und so schwarz wie das Holz an dem Rahmen!“<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ihr Wunsch erfüllt sich, und sie bekommt eine Tochter, die Schneewittchen genannt wird, weil sie weiß wie Schnee, rot wie Blut und Schwarz wie Ebenholz war.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Und wie das Kind geboren war, starb die Königin.
</p><p>Während in der Ausgabe von 1812 noch die Königin und Mutter die böse Figur im Märchen ist, ist in der Ausgabe von 1857 die neue Gemahlin des Königs als Stiefmutter die böse Figur im Märchen. Diese ist sehr schön und ebenso <a href="Eitelkeit" title="Eitelkeit">eitel</a>. Sie kann es nicht ertragen, an Schönheit übertroffen zu werden. Als Schneewittchen sieben Jahre alt ist, nennt der sprechende und allwissende Spiegel der Königin Schneewittchen und nicht sie als die Schönste im ganzen Land. Von <a href="Neid" title="Neid">Neid</a> geplagt, beauftragt die Stiefmutter einen Jäger, das Kind im Wald umzubringen und ihr zum Beweis dessen Lunge und Leber zu bringen. Doch der Mann lässt das flehende Mädchen laufen und bringt der Königin Lunge und Leber eines <a href="Wildschwein" title="Wildschwein">Frischlings</a>, die diese im Glauben, es seien Schneewittchens, kochen lässt und verspeist. Dies ist die Version von 1857.
</p><p>In der Version von 1812 steht: Und bald darauf bekam sie ein Töchterlein, so weiß wie der Schnee, so roth wie das Blut, und so schwarz wie Ebenholz, und darum ward es das Sneewittchen genannt. Die Königin war die schönste im ganzen Land, und gar stolz auf ihre Schönheit. Sie hatte auch einen Spiegel, vor den trat sie alle Morgen und fragte: „Spieglein, Spieglein an der Wand: wer ist die schönste Frau in dem ganzen Land?“ da sprach das Spieglein allzeit: „Ihr, Frau Königin, seyd die schönste Frau im Land.“ Und da wußte sie gewiß, daß niemand schöner auf der Welt war. Sneewittchen aber wuchs heran, und als es sieben Jahr alt war, war es so schön, daß es selbst die Königin an Schönheit übertraf, und als diese ihren Spiegel fragte: „Spieglein, Spieglein an der Wand: wer ist die schönste Frau in dem ganzen Land?“ sagte der Spiegel: „Frau Königin, Ihr seyd die schönste hier, aber Sneewittchen ist noch tausendmal schöner als Ihr!“ Wie die Königin den Spiegel so sprechen hörte, ward sie blaß vor Neid, und von Stund an haßte sie das Sneewittchen, und wenn sie es ansah, und gedacht, daß durch seine Schuld sie nicht mehr die schönste auf der Welt sey, kehrte sich ihr das Herz herum. Da ließ ihr der Neid keine Ruhe, und sie rief einen Jäger und sagte zu ihm: „führ das Sneewittchen hinaus in den Wald an einen weiten abgelegenen Ort, da stichs todt, und zum Wahrzeichen bring mir seine Lunge und seine Leber mit, die will ich mit Salz kochen und essen.“
</p><p>In der Version von 1812 wollte die Mutter ihr Kind umbringen lassen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Schneewittchen_und_die_sieben_Zwerge">Schneewittchen und die sieben Zwerge</h3></div>
<p>Schneewittchen flüchtet in den Wald. Es kommt zu einem Häuschen, in dem ein Tisch für sieben Personen gedeckt ist, und nimmt sich von jedem Platz ein wenig zu essen und zu trinken. Dann probiert es die Betten aus, bis es ein passendes gefunden hat, und schläft ein.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Als es dunkel ist, kommen die Hausbewohner, sieben <a href="Zwerg_(Mythologie)" title="Zwerg (Mythologie)">Zwerge</a>, die in den Bergen nach Erz gegraben haben, heim. Sie bemerken erstaunt, dass jemand ihre Sachen angerührt hat. Im Bett des siebten Zwerges finden sie das schlafende Kind und sind hingerissen von dessen Schönheit. Am nächsten Morgen erklärt Schneewittchen ihnen seine Lage, und es darf im Haus wohnen bleiben, wenn es die Hausarbeiten verrichtet. Schneewittchen willigt ein und ist nun tagsüber immer alleine, weswegen die Zwerge das Mädchen vor der <a href="Stiefmutter#Die_Stiefmutter_im_Märchen" title="Stiefmutter">Stiefmutter</a> warnen und es ermahnen, niemanden hereinzulassen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Die_Königin_vergiftet_Schneewittchen"><span id="Die_K.C3.B6nigin_vergiftet_Schneewittchen"></span>Die Königin vergiftet Schneewittchen</h3></div>
<p>Währenddessen befragt die böse Königin ihren Spiegel ein weiteres Mal nach der schönsten Frau im Königreich. Er verrät ihr, dass Schneewittchen noch am Leben ist und sich hinter den sieben Bergen im Haus der sieben Zwerge versteckt.
</p><p>Dreimal verkleidet sich nun die Königin als Händlerin und bietet dem Mädchen unerkannt Waren an, mittels derer sie ihm das Leben nehmen will: Einen Schnürriemen zurrt sie so eng, dass Schneewittchen zu ersticken droht, einen Haarkamm und schließlich die rote Hälfte eines Apfels präpariert sie mit Gift. Jedes Mal lässt sich Schneewittchen täuschen und von den schönen Dingen betören, sodass es sie annimmt und wie tot hinfällt. Die ersten beiden Male können die Zwerge Schneewittchen ins Leben zurückholen, indem sie Riemen und Kamm entfernen. Beim dritten Mal finden sie die Ursache nicht und halten das Mädchen für tot.
</p><p>Weil es so schön ist, legen sie es in einen gläsernen, mit Schneewittchens Namen und Titel beschrifteten Sarg, in dem es aussieht, als schliefe es nur. Sie stellen den Sarg auf einen Berg, wo auch die Tiere des Waldes das Mädchen betrauern und es immer von einem der Zwerge bewacht wird. Die böse Königin erhält von ihrem Spiegel die Auskunft, dass nun sie „die Schönste“ sei.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Schneewittchens_Erlösung_und_der_Tod_der_Königin"><span id="Schneewittchens_Erl.C3.B6sung_und_der_Tod_der_K.C3.B6nigin"></span>Schneewittchens Erlösung und der Tod der Königin</h3></div>
<p>Schneewittchen liegt sehr lange Zeit in dem Sarg und bleibt schön wie eh und je. Eines Tages reitet ein Königssohn vorüber und verliebt sich in die scheinbar tote Prinzessin. Er bittet die Zwerge, ihm den Sarg mit der schönen Königstochter zu überlassen, da er nicht mehr ohne ihren Anblick leben könne. Aus Mitleid geben die Zwerge ihm schweren Herzens Schneewittchen. Doch als der Sarg auf sein Schloss getragen wird, stolpert einer der Diener, und der Sarg fällt zu Boden. Durch den Aufprall rutscht das giftige Apfelstück aus Schneewittchens Hals. Sie erwacht, und der Prinz und Schneewittchen halten Hochzeit, zu der auch die böse Königin eingeladen wird. Voller Neugier, wer denn die junge Königin sei, von deren Schönheit ihr der Spiegel berichtet hat, erscheint sie, erkennt Schneewittchen und muss zur Strafe für ihre Taten in rotglühenden Eisenpantoffeln so lange tanzen, bis sie tot zusammenbricht.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Motive_und_Deutungshorizonte">Motive und Deutungshorizonte</h2></div>
<p>Schneewittchen ist eine Kulturikone. In dem Märchen verbinden sich Gehalte verschiedenster Erkenntnisse und Wahrnehmungen. So gibt es in Schneewittchen Aspekte der <a href="Psychologie" title="Psychologie">Psychologie</a>, der <a href="Soziologie" title="Soziologie">Soziologie</a>, der <a href="Geschichte" title="Geschichte">Geschichte</a>, der christlichen <a href="Theologie" title="Theologie">Theologie</a>, der griechischen <a href="Mythologie" title="Mythologie">Mythologie</a>, der <a href="Kosmologie" title="Kosmologie">Kosmologie</a> und der <a href="Symbolik" title="Symbolik">Symbolik</a>. In dieser Verdichtung kultureller Zugangsformen ist Schneewittchen Inspirationsquelle für <a href="Malerei" title="Malerei">Malerei</a>, <a href="Musik" title="Musik">Musik</a>, <a href="Skulptur" title="Skulptur">Skulptur</a>, <a href="Film" title="Film">Film</a>, <a href="Literatur" title="Literatur">Literatur</a> und <a href="Popkultur" title="Popkultur">Popkultur</a>.
</p><p>Zentrale <a href="Symbol" title="Symbol">Symbole</a> und <a href="Motiv_(Literatur)" title="Motiv (Literatur)">Motive</a> von Schneewittchen sind der vergiftete <a href="%C3%84pfel" title="Äpfel">Apfel</a>, die Zahl <a href="Sieben" title="Sieben">Sieben</a>, die <a href="Zwerg_(Mythologie)" title="Zwerg (Mythologie)">Zwerge</a>, der <a href="Spiegel" title="Spiegel">Spiegel</a>, <a href="G%C3%BCrtel" title="Gürtel">Gürtel</a> und <a href="Kamm" title="Kamm">Kamm</a>, die kontrastierenden Farben <a href="Schwarz" title="Schwarz">Schwarz</a>, <a href="Rot" title="Rot">Rot</a> und <a href="Wei%C3%9F" title="Weiß">Weiß</a>, das <a href="Blut" title="Blut">Blut</a> und der <a href="Winter" title="Winter">Winter</a>.
</p><p>Das Motiv des todesähnlichen Schlafes findet sich auch im Grimmschen <i><a href="Dornr%C3%B6schen" title="Dornröschen">Dornröschen</a></i>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Sieben">Sieben</h3></div>
<p>Die magische Märchenzahl <a href="Sieben" title="Sieben">Sieben</a>, die in <i>Schneewittchen</i> den Zwergen und den Bergen zugeordnet ist, verbindet dieses Märchen auch mit weiteren Märchen der Brüder Grimm: <i><a href="Die_sieben_Raben" title="Die sieben Raben">Die sieben Raben</a></i> und <i><a href="Der_Wolf_und_die_sieben_jungen_Gei%C3%9Flein" title="Der Wolf und die sieben jungen Geißlein">Der Wolf und die sieben jungen Geißlein</a></i>. Die Überlegung, dass die Siebenzahl der Zwerge auf eine Zeitordnung hindeutet, wurde z. B. in der Benennung der Zwerge mit Wochentagsnamen filmisch<sup id="cite_ref-snow_white_6-0" class="reference"><a href="#cite_note-snow_white-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und theoretisch<sup id="cite_ref-ranke-graves_7-0" class="reference"><a href="#cite_note-ranke-graves-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> dargestellt. Dieser zeitmetaphorischen Bedeutung der Zahl Sieben folgend werden sieben Zwerge und sieben Berge zu etwas Raum- und Zeitübergreifendem. Dieses weiterführend könnten die sieben Begleiter Schneewittchens aber auch ein bildlicher Hinweis auf die Vorstellungen antiker Sternenkunde sein: Der <a href="Mond" title="Mond">Mond</a> in Begleitung der (damals bekannten) Sonne, Erde und fünf <a href="Planet" title="Planet">Planeten</a> auf der <a href="Ekliptik" title="Ekliptik">Ekliptik</a>. Die <a href="Metapher" title="Metapher">Metaphorik</a> der sieben Zwerge kann darüber hinaus auf die antike Vorstellung der <a href="Koinzidenz" title="Koinzidenz">Koinzidenz</a> von Sternordnung und Zeitordnung hinweisen, also der Koinzidenz der sieben Himmelskörper und der sieben Wochentage:<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Schneewittchen und die sieben Zwerge würden damit zu einem verschlüsselten Bild für die <a href="Erde" title="Erde">Erde</a>, die von den sieben wochentagnamensgebenden Himmelskörpern <a href="Sonne" title="Sonne">Sonne</a>, Mond, <a href="Mars_(Planet)" title="Mars (Planet)">Mars</a>, <a href="Merkur_(Planet)" title="Merkur (Planet)">Merkur</a>, <a href="Jupiter_(Planet)" title="Jupiter (Planet)">Jupiter</a>, <a href="Venus_(Planet)" title="Venus (Planet)">Venus</a> und <a href="Saturn_(Planet)" title="Saturn (Planet)">Saturn</a> begleitet wird.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Blutstropfen">Blutstropfen</h3></div>
<p>Blutstropfen im Schnee neben einem Rahmen aus Ebenholz sind in dem Märchen das Ausgangsbild für die besondere Schönheit Schneewittchens. Die Dreizahl der Tropfen wurde von den Brüdern Grimm als eine Variante unter anderen gewählt. Das Bild der drei Blutstropfen auf weißem Untergrund verbindet <i>Schneewittchen</i> mit dem Grimm-Märchen <i><a href="Die_G%C3%A4nsemagd" title="Die Gänsemagd">Die Gänsemagd</a></i>: Hier sind drei Blutstropfen in einem Taschentuch neben dem Pferd Fallada das einzige Unterpfand für Leben und Achtung der Prinzessin. In dem Grimm-Märchen <i><a href="Der_Liebste_Roland" title="Der Liebste Roland">Der Liebste Roland</a></i> haben drei Blutstropfen der feindlichen Hexentochter eine bannende und rettende Wirkung. Die <a href="Drei" title="Drei">Dreizahl</a> der Blutstropfen in <i>Schneewittchen</i> korrespondiert auch mit den drei bedrohlichen Besuchen der Stiefmutter, bei denen sie in Form todbringender Geschenke die drei Attribute der <a href="Venus_(Mythologie)" title="Venus (Mythologie)">Venus</a> überreicht.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Weitere_Deutungsversuche">Weitere Deutungsversuche</h3></div>
<p>Zu der erotischen Ebene des Märchens <i>Schneewittchen</i> merkt der <a href="Erz%C3%A4hlforschung" title="Erzählforschung">Erzählforscher</a> <a href="Lutz_R%C3%B6hrich" title="Lutz Röhrich">Lutz Röhrich</a> an, dass Schönheit in Märchen immer mit Liebe korrespondiert, was hier aber ausschließlich in pervertierter Form geschieht.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In Grimms Märchen sind die Vorgänge – verglichen mit anderen Versionen – nahezu asexuell geschildert. <a href="Heinz_R%C3%B6lleke" title="Heinz Rölleke">Heinz Rölleke</a> stellt fest, dass diese Tendenz in späteren Ausgaben noch zunimmt.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Für <a href="Rudolf_Meyer_(Anthroposoph)" title="Rudolf Meyer (Anthroposoph)">Rudolf Meyer</a> ist Schneewittchen des Menschen keusche, unverwesliche Lichtnatur, die der Sinnenbegierde verfällt. <a href="Hermann_Beckh" title="Hermann Beckh">H. Beckh</a> habe die Handlung als christlichen Jahreszeitengang von Adventsstimmung bis Ostern dargestellt.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Nach der <a href="Analytische_Psychologie" title="Analytische Psychologie">analytischen Psychologie</a> <a href="Carl_Gustav_Jung" title="Carl Gustav Jung">Carl Gustav Jungs</a> repräsentiert die <a href="Stiefmutter" title="Stiefmutter">Stiefmutter</a> in vielen Märchen den <a href="Archetyp_(Psychologie)" title="Archetyp (Psychologie)">Archetypus</a> des <a href="Schatten_(Archetyp)" title="Schatten (Archetyp)">Schattens</a> oder der <a href="Mutterarchetyp" title="Mutterarchetyp">nefasten Mutter</a>, also der zerstörenden und verschlingenden Mutter.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zur soziologischen (<a href="Strukturalismus" title="Strukturalismus">strukturalistischen</a>) Interpretation des Märchens siehe <i><a href="Stiefmutter#Die_Stiefmutter_in_der_Wissenschaft" title="Stiefmutter">Die Stiefmutter in der Wissenschaft</a></i>.
</p><p>Theodor Seifert geht vom Bild des Winters aus, der als seelisches Tief in Flocken „wie Federn“ kleine, kaum spürbare Gefühle der Veränderung enthält. Die einsame Königin im Fensterrahmen zeigt die Begrenztheit einer Perspektive, die unterbrochen wird in der unbeabsichtigten Dynamik des Stichs in den Finger, den Gegensatz von Blut in Schnee. Ein Kind kann immer als neues Prinzip aufgefasst werden, das mit dem Alten in Konflikt steht. Dem Namen Schneewittchen nach soll es nur rein und unschuldig sein, das Rot und Schwarz also verleugnend. (In der neuen Königin, die sich narzisstisch spiegelt, wird der alte Zustand wieder hergestellt.) So wie Jäger mit Tieren kommunizieren, vermittelt er hier zwischen Königin und unverstandenem, daher einem Tier gleichgesetzten Kind. Persönliche Veränderung gelingt in mühsamer Kleinarbeit, im Gegensatz zum Glanz bei Hof lebt Schneewittchen jetzt im Verborgenen. Der Apfel, dessen Rot und Weiß farblich die Eingangsszene wiederholt, kann eine Beziehung darstellen, in der Eitelkeit das Leben vergiftet. Nach <a href="Eugen_Drewermann" title="Eugen Drewermann">Eugen Drewermann</a> ist das Ausspucken des Apfels die endgültige Befreiung der unreifen Fixierung von der oralen Stufe.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Unzugänglichkeit, aber Klarsichtigkeit des Glassarges, als Bild auf Eis gelegter Entwicklung oder Beziehung in narzisstischer Zurschaustellung eigenen Leids, ruft doch nach Erlösung. Der Prinz gleicht dem Ich, das die gestörte Beziehung zum Unbewussten wiederbelebt. Die Königin repräsentiert nicht gelebte Individuation wider bessere Ahnung, weshalb zum Schluss nur Angst bleibt. Ihre Kühle trifft auf glühende Hitze, womit die Grausamkeit fortbesteht.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Hom%C3%B6opathie" title="Homöopathie">Homöopathen</a> verglichen Teile des Märchens mit <a href="Kieselerde" title="Kieselerde">Silica</a>,<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Kupfer" title="Kupfer">Cuprum</a>,<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Fliegenpilz" title="Fliegenpilz">Agaricus</a><sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> bzw. <a href="S%C3%BCdamerikanischer_Buschmeister" title="Südamerikanischer Buschmeister">Lachesis</a>.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ein Psychiater versteht es im Zusammenhang mit gefährlichem Schlafmittelgebrauch.<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Wilhelm_Salber" title="Wilhelm Salber">Wilhelm Salber</a> analysiert das Sich-Spiegeln im Märchen im Sinne seiner <a href="Psychologische_Morphologie" title="Psychologische Morphologie">psychologischen Morphologie</a> als <a href="Symbol" title="Symbol">Symbol</a> notwendiger Brechungen menschlichen Handelns.<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Für Regina Kämmerer sind die glühenden Eisenschuhe der Königin das Echo ihres glühenden Hasses mit eisernem Willen, „… und wenn es mein eigenes Leben kostet“ – die absolute Gerechtigkeit des Märchens.<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Psychotherapeut Jobst Finke erwähnt das Märchenmotiv des Todesschlafs als mögliche Metapher für die Einengungen in schwerer <a href="Depression" title="Depression">Depression</a>. Die sieben Zwerge, die abends von der Arbeit kommen und denen sie den Haushalt führt, könnten das Väterliche sein, zu dem die Tochter flieht, oder aber die fürsorgliche Seite der neidischen Mutter. Ein solches Mädchen könnte magersüchtig werden, um nicht mit der Mutter als Frau zu rivalisieren.<sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Eugen Drewermann zeigt die drei begleitenden Tiere beim Schneewittchen mit den drei Eigenschaften auf, die eine Weisheit jenseits der menschlichen Grenzen vermitteln sollen – die Eule steht für die Weisheit, der Rabe für die Vorsicht und die Taube für die Güte.<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Genese_der_Grimmschen_Fassung">Genese der Grimmschen Fassung</h2></div>
<p>Der Stoff des Märchens <i>Schneewittchen und die sieben Zwerge</i> ist geprägt von der Plastizität, die sich aus einer langen multikulturellen, sowohl mündlichen als auch schriftlichen Erzähltradition bilden kann.<sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="#cite_note-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>
Als die Brüder Grimm 1812 ihre erste Fassung publizierten, lag in Buchform allein eine mehr sagen- als märchenhafte Fassung unter dem Titel <i><a href="Richilde_(Mus%C3%A4us)" title="Richilde (Musäus)">Richilde</a></i> vor, die <a href="Johann_Karl_August_Mus%C3%A4us" title="Johann Karl August Musäus">Johann Karl August Musäus</a> 1782 im 1. Band seiner Volksmärchen publiziert hatte.<sup id="cite_ref-27" class="reference"><a href="#cite_note-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></p>
<p>Die Brüder Grimm haben mehrere Versionen des Märchens zusammengesucht, den Wortlaut verbunden und ihn teilweise verkürzt.<sup id="cite_ref-roelleke_28-0" class="reference"><a href="#cite_note-roelleke-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In der ersten Ausgabe von 1812 ist die Königin die leibliche Mutter. Schneewittchen erwacht, als ihr ein Diener des Prinzen einen Schlag in den Rücken versetzt, aus Ärger, dass er das tote Mädchen den ganzen Tag herumtragen muss. Darüber hinaus gibt es viele kleinere Unterschiede wie die ausdrücklich erwähnten roten Backen des Mädchens oder das gemeinsame Mahl mit dem Prinzen.
</p><p>In zwei nicht veröffentlichten Versionen lässt die Königin das Kind auf einer Kutschfahrt im Wald aussteigen, um sich Rosen pflücken zu lassen oder um ihren Handschuh aufzuheben, und fährt dann weg (ähnlich wie in <i><a href="H%C3%A4nsel_und_Gretel" title="Hänsel und Gretel">Hänsel und Gretel</a></i>). In der einen Version ist es der Vater, der sich das Mägdlein wünscht, als sie an drei Schneehaufen, drei Gruben voll Blut und drei Raben vorbeifahren.<sup id="cite_ref-29" class="reference"><a href="#cite_note-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Als Herkunft der Grimmschen Fassungen werden <a href="Marie_Hassenpflug" title="Marie Hassenpflug">Marie Hassenpflug</a>, ferner Einflüsse von Ferdinand Siebert und <a href="Albert_Ludewig_Grimm" class="mw-redirect" title="Albert Ludewig Grimm">Albert Ludewig Grimm</a> (in <i><a href="Des_Knaben_Wunderhorn" title="Des Knaben Wunderhorn">Des Knaben Wunderhorn</a></i>, 1809) vermutet. Die Initiation des Schneewittchen-Märchens durch die Blutstropfen der echten Mutter entspricht dem norddeutschen Märchen <i><a href="Von_dem_Machandelboom" title="Von dem Machandelboom">Vom Machandelbaum</a></i> nach dem Maler <a href="Philipp_Otto_Runge" title="Philipp Otto Runge">Philipp Otto Runge</a>.
</p><p>Motive des Schneewittchen-Stoffes finden sich in antiken Quellen ebenso wie in den <a href="Tausendundeine_Nacht" title="Tausendundeine Nacht">Märchen aus tausendundeiner Nacht</a> sowie in hochmittelalterlichen Quellen wie dem <i><a href="Didot-Perceval" title="Didot-Perceval">Didot-Perceval</a></i>, dem <i><a href="Perlesvaus" title="Perlesvaus">Perlesvaus</a></i> und bei <a href="Marie_de_France" title="Marie de France">Marie de France</a>.
</p><p>Laut Christine Shojaei Kawan gliedert sich das Märchen in zwei Teile, die jeweils mit einem Ortswechsel und einer Veränderung der Lebenssituation der Heldin enden. Ein Teil kann fehlen, oft die wunderbare Empfängnis am Anfang, oder es folgt ein dritter Teil mit weiteren Verfolgungen der Wöchnerin oder mit der Beschuldigung, sie habe Tiere geboren. Hauptthema ist Schneewittchens bewegende Schönheit. Das Märchen ist in ganz Europa, unter anderem auch im <a href="Inselkeltische_Sprachen" title="Inselkeltische Sprachen">inselkeltischen</a> Sprachraum, belegt, aber auch in Afrika, Arabien, im Kaukasus und der Türkei, vereinzelt auch bei Jakuten und Mongolen. Herleitungen aus der Antike überzeugen nicht, belegen aber die weite Verbreitung von Einzelmotiven des Märchens, wie sie auch in Shakespeares Drama <i><a href="Cymbeline" title="Cymbeline">Cymbeline</a></i> oder Basiles Märchen <i><a href="Die_kleine_Sklavin" title="Die kleine Sklavin">La schiavottella</a></i> verwendet werden. Die Totenwache bei der Geliebten begegnet bei König <a href="Harald_I._(Norwegen)" title="Harald I. (Norwegen)">Harald Schönhaar</a>, Karl dem Großen mit seiner Frau <a href="Fastrada" title="Fastrada">Fastrada</a> und Marie de Frances Lai <i><a href="Eliduc" title="Eliduc">Eliduc</a></i>.<sup id="cite_ref-30" class="reference"><a href="#cite_note-30"><span class="cite-bracket">[</span>30<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Variationen">Variationen</h2></div>
<p>Mündliche Überlieferungen sind schon früh in fast allen Völkern <a href="Europa" title="Europa">Europas</a> nachweisbar. Die „sieben Zwerge“ gehören zu einer <a href="Hessen" title="Hessen">hessischen</a> Variante. Es waren oft sieben <a href="R%C3%A4uber" title="Räuber">Räuber</a>, aber auch <a href="Drache_(Mythologie)" title="Drache (Mythologie)">Drachen</a> oder <a href="Riese" title="Riese">Riesen</a>. Besonders verbreitet war das Märchen in <a href="Italien" title="Italien">Italien</a>; dort fallen die Blutstropfen etwa auf <a href="Marmor" title="Marmor">Marmor</a> oder <a href="K%C3%A4se" title="Käse">Käse</a>.<sup id="cite_ref-31" class="reference"><a href="#cite_note-31"><span class="cite-bracket">[</span>31<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Das Motiv, den Mord am eigenen Kind in der Wildnis in Auftrag zu geben und zum Beweis Organe zu verlangen, woraufhin der angeheuerte Mörder stattdessen Tiere tötet, taucht auch in <i><a href="Tausendundeine_Nacht" title="Tausendundeine Nacht">Tausendundeine Nacht</a></i> (224. Nacht) auf. In <i><a href="Sonne%2C_Mond_und_Thalia" class="mw-redirect" title="Sonne, Mond und Thalia">Sonne, Mond und Thalia</a></i> schlachtet der Koch ein Tier und nicht, wie von der eifersüchtigen Königin dem Koch befohlen, die beiden vom König gezeugten Zwillinge einer Nebenbuhlerin.
</p><p>Dichterisch und motivisch sind einige Erzählvarianten von Schneewittchen bemerkenswert:
das griechische Märchen <i>Myrsina</i> in der Sammlung von Georgios A. Megas,<sup id="cite_ref-Megas_32-0" class="reference"><a href="#cite_note-Megas-32"><span class="cite-bracket">[</span>32<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> das italienische Märchen <i>Bella Venezia</i>,<sup id="cite_ref-italo_calvino_33-0" class="reference"><a href="#cite_note-italo_calvino-33"><span class="cite-bracket">[</span>33<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> herausgegeben von <a href="Italo_Calvino" title="Italo Calvino">Italo Calvino</a>, das schottische Märchen <i><a href="Goldbaum_und_Silberbaum" title="Goldbaum und Silberbaum">Goldbaum und Silberbaum</a></i>,<sup id="cite_ref-jacobs_34-0" class="reference"><a href="#cite_note-jacobs-34"><span class="cite-bracket">[</span>34<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> erzählt von <a href="Joseph_Jacobs" title="Joseph Jacobs">Joseph Jacobs</a>, das armenische Märchen <i>Nourie Hadig</i>, gesammelt von Susie Hoogasian-Villa,<sup id="cite_ref-Hoogasian-Villa_35-0" class="reference"><a href="#cite_note-Hoogasian-Villa-35"><span class="cite-bracket">[</span>35<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> das russische Zaubermärchen <i>Das Zauberspiegelchen</i> aus der Sammlung von <a href="Alexander_Nikolajewitsch_Afanassjew" title="Alexander Nikolajewitsch Afanassjew">Alexander Afanassjew</a><sup id="cite_ref-afanasjew_36-0" class="reference"><a href="#cite_note-afanasjew-36"><span class="cite-bracket">[</span>36<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und das italienische Märchen <i><a href="Die_kleine_Sklavin" title="Die kleine Sklavin">Die Küchenmagd</a></i> von <a href="Giambattista_Basile" title="Giambattista Basile">Giambattista Basile</a>.<sup id="cite_ref-Basile_37-0" class="reference"><a href="#cite_note-Basile-37"><span class="cite-bracket">[</span>37<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In eigentümlicher Ambivalenz zwischen Schneewittchenmotiven einerseits und Märchenmotiven aus <i><a href="Die_sieben_Raben" title="Die sieben Raben">Die sieben Raben</a></i> und <a href="Hans_Christian_Andersen" title="Hans Christian Andersen">Andersens</a> <a href="Kunstm%C3%A4rchen" title="Kunstmärchen">Kunstmärchen</a> <i>Die zwölf Schwäne</i> andererseits bewegt sich ein norwegisches Märchen:<sup id="cite_ref-asbjørnsen/moe_38-0" class="reference"><a href="#cite_note-asbjørnsen/moe-38"><span class="cite-bracket">[</span>38<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <i><a href="Die_zw%C3%B6lf_wilden_Enten" title="Die zwölf wilden Enten">Die zwölf wilden Enten</a></i> in der Märchensammlung von <a href="Peter_Christen_Asbj%C3%B8rnsen" title="Peter Christen Asbjørnsen">Peter Christen Asbjørnsen</a> und <a href="J%C3%B8rgen_Moe" title="Jørgen Moe">Jørgen Moe</a>. Vgl. in Giambattista Basiles <i><a href="Pentameron" title="Pentameron">Pentameron</a></i> II,8 <i><a href="Die_kleine_Sklavin" title="Die kleine Sklavin">Die kleine Sklavin</a></i>, IV,9 <i><a href="Der_Rabe_(Giambattista_Basile)" title="Der Rabe (Giambattista Basile)">Der Rabe</a></i>, V,9 <i><a href="Die_drei_Zitronen" title="Die drei Zitronen">Die drei Zitronen</a></i>. Auch in <a href="Ulrich_Jahn" title="Ulrich Jahn">Ulrich Jahns</a> <i>Volksmärchen aus Pommern und Rügen</i>, Nr. 8 <i>Die drei Raben</i> sind die Kinder „rot wie Blut und weiss wie Schnee“ (ähnlich der Sohn in <a href="Johann_Wilhelm_Wolf" title="Johann Wilhelm Wolf">Wolfs</a> <i><a href="Das_wei%C3%9Fe_Hemd%2C_das_schwere_Schwert_und_der_goldene_Ring" title="Das weiße Hemd, das schwere Schwert und der goldene Ring">Das weiße Hemd, das schwere Schwert und der goldene Ring</a></i>). Schon vor den Brüdern Grimm veröffentlichte <a href="Albert_Ludwig_Grimm" title="Albert Ludwig Grimm">Albert Ludwig Grimm</a> in seinem Werk <i>Kindermährchen</i> (Heidelberg 1809) eine Schneewittchen-Version, in der die Zwerge auf dem <a href="Glasberg" title="Glasberg">Glasberg</a> wohnen.<sup id="cite_ref-39" class="reference"><a href="#cite_note-39"><span class="cite-bracket">[</span>39<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Weitere Variationen:
</p>
<ul><li><a href="Samuel_Czambel" title="Samuel Czambel">Samuel Czambel</a>: <i>Schneewittchen und die zwölf Bergknappen</i> (Slowakei), mit zwölf Bergknappen statt der sieben Zwerge.<sup id="cite_ref-40" class="reference"><a href="#cite_note-40"><span class="cite-bracket">[</span>40<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Luigia Carloni-Groppi: <i>Die Geschichte der zwölf Räuber</i> (Schweiz), mit zwölf Räubern statt der sieben Zwerge. Die Version wurde 1911 in <a href="Rovio" title="Rovio">Rovio</a> erzählt.<sup id="cite_ref-41" class="reference"><a href="#cite_note-41"><span class="cite-bracket">[</span>41<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><a href="Johannes_Mitsotakis" class="mw-redirect" title="Johannes Mitsotakis">Johannes Mitsotakis</a>: <i>Rodia</i> (Griechenland), befragt wird die Sonne, die zwei Schwestern antwortet, dass ihre dritte Schwester Rodia schöner sei, woraufhin sie im Wald ausgesetzt wird und bei der Königin der Nacht unterkommt.<sup id="cite_ref-42" class="reference"><a href="#cite_note-42"><span class="cite-bracket">[</span>42<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Adolphe Orain: <i>Des Königs Vogel</i> (Frankreich), das Mädchen wird hier in einen Brunnen gestürzt, wo es bei einer Fee und ihrem Mann unterkommt. Zu Besuch bei ihrer Mutter sticht ihm diese eine Nadel in den Kopf, woraufhin es sich in einen Vogel verwandelt. Der König entfernt die Nadel später wieder und erhält seine Gattin zurück.<sup id="cite_ref-43" class="reference"><a href="#cite_note-43"><span class="cite-bracket">[</span>43<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><a href="Nikolai_Rainow" title="Nikolai Rainow">Nikolai Rainow</a>: <i>Der verwunschene Vogel</i> (Bulgarien), befragt wird die Sonne, die zwei Schwestern antwortet, dass ihre jüngste Schwester schöner sei, woraufhin sie im Wald ausgesetzt wird und vom Zarensohn gefunden sowie geheiratet wird. Ihre Schwestern stechen ihr dann eine Nadel ins Ohr, sodass sie sich in einen Vogel verwandelt. Ihr Gemahl entfernt diese später wieder.<sup id="cite_ref-44" class="reference"><a href="#cite_note-44"><span class="cite-bracket">[</span>44<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><a href="Adeline_Rittershaus" title="Adeline Rittershaus">Adeline Rittershaus</a>: <i>Schneewittchen</i> (Island), drei Varianten mit zwei Zwergen oder Finnen.<sup id="cite_ref-45" class="reference"><a href="#cite_note-45"><span class="cite-bracket">[</span>45<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><a href="Christian_Schneller_(Philologe)" title="Christian Schneller (Philologe)">Christian Schneller</a>: <i>Die drei Schwestern</i> (Italien), zwei Schwestern lassen ihre jüngste Schwester im Wald aussetzen, da ein Prinz nur Augen für diese hat. Das Mädchen lebt dort bei einem Greis, bekommt dann aber von der Magd ihrer Schwestern eine Nadel in den Kopf gestochen, die erst die Mutter des Prinzen, der das Mädchen gefunden hat, wieder entfernt.<sup id="cite_ref-46" class="reference"><a href="#cite_note-46"><span class="cite-bracket">[</span>46<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Rezeption">Rezeption</h2></div>
<p><a href="Albert_Ludwig_Grimm" title="Albert Ludwig Grimm">Albert Ludwig Grimm</a> schrieb eine Dramatisierung im <i>Kindermährchen</i> (1809).<sup id="cite_ref-47" class="reference"><a href="#cite_note-47"><span class="cite-bracket">[</span>47<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im <i>Büchlein für die Jugend</i> publizierte <a href="Ludwig_Aurbacher" title="Ludwig Aurbacher">Ludwig Aurbacher</a> eine im Märchen <i>Die zwei Brüder</i> eingeschachtelte Kurzform (1834).<sup id="cite_ref-48" class="reference"><a href="#cite_note-48"><span class="cite-bracket">[</span>48<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Puschkin">Puschkin</h3></div>
<p><a href="Alexander_Sergejewitsch_Puschkin" title="Alexander Sergejewitsch Puschkin">Alexander Sergejewitsch Puschkins</a> Versfassung <i>Märchen von der toten Zarentochter und den sieben Recken</i> (1833) soll zum Teil von Grimm abhängig sein.<sup id="cite_ref-49" class="reference"><a href="#cite_note-49"><span class="cite-bracket">[</span>49<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Es bezieht sich in den Motiven jedoch auf die polnische Schneewittchenvariante, gesammelt von A.J. Gliński in <i>Baśni powiesci i gawędy ludowe 1–4</i>, Wilna 1862 Nr. 7 Bd. 1: <i>Von dem redenden Spieglein und der in Schlaf versenkten Prinzessin</i> (<i>O zwierciadełku gadającem i o uśpionej królewnie</i>).<sup id="cite_ref-50" class="reference"><a href="#cite_note-50"><span class="cite-bracket">[</span>50<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Diese Version erzählt im Grunde das gesamte Märchen, jedoch mit zahlreichen Unterschieden zur Grimmschen Version:
</p>
<ul><li>Schneewittchen wird nicht als solches bezeichnet, sondern ist eine namenlose Prinzessin</li>
<li>Statt zu sieben Zwergen flüchtet sie zu sieben Rittern. Dort fehlen die Episoden mit dem geschnürten Mieder und dem vergifteten Kamm. Die Ritter gehen auf die Jagd statt in ein Bergwerk und würden das Mädchen gerne selbst ehelichen, geben sich aber mit ihrer Freundschaft zufrieden</li>
<li>Im Wald soll das Mädchen statt von einem Jäger von einer Kammerfrau getötet werden; der Mordanschlag im Haus der Ritter wird von ihr im Auftrag der Königin als Wiedergutmachung für ihren Betrug beim ersten Mordauftrag verübt</li>
<li>Die Heldin ist mit dem Prinzen, der sie am Ende rettet, bereits aus der Zeit im Königsschloss verlobt</li>
<li>Die böse Königin stirbt vor Gram, schon wieder nicht die Schönste zu sein<sup id="cite_ref-51" class="reference"><a href="#cite_note-51"><span class="cite-bracket">[</span>51<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Ernst_Ludwig_Rochholz">Ernst Ludwig Rochholz</h3></div>
<p><a href="Ernst_Ludwig_Rochholz" title="Ernst Ludwig Rochholz">Ernst Ludwig Rochholz</a><sup id="cite_ref-52" class="reference"><a href="#cite_note-52"><span class="cite-bracket">[</span>52<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> veröffentlichte im Jahr 1856 eine kurze Erzählung unter dem Titel <i>Der Tod der sieben Zwerge</i>. Darin übernachtet ein Bauernmädchen bei sieben Zwergen, die sich streiten, wer es zu sich ins Bett nehmen darf. Als noch eine Bauersfrau hereinwill, schickt das Mädchen sie weg. Die Bäuerin schimpft und kommt mit zwei Männern zurück, die die Zwerge erschlagen.<sup id="cite_ref-53" class="reference"><a href="#cite_note-53"><span class="cite-bracket">[</span>53<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Walser_und_Holliger">Walser und Holliger</h3></div>
<p><a href="Robert_Walser" title="Robert Walser">Robert Walser</a> verfasste 1899, erst 21 Jahre alt, das <a href="Dramolett" class="mw-redirect" title="Dramolett">Dramolett</a> <i>Schneewittchen</i>, das 1901 in der Zeitschrift <i><a href="Die_Insel_(Zeitschrift)" title="Die Insel (Zeitschrift)">Die Insel</a></i> veröffentlicht wurde. Darin setzen sich Schneewittchen, die Königin und der Prinz nach Schneewittchens Errettung aus dem Sarg mit der Märchenerzählung auseinander und sehen die Geschehnisse und ihre Rolle dabei nun völlig anders. Der streitbare portugiesische Regisseur <a href="Jo%C3%A3o_C%C3%A9sar_Monteiro" title="João César Monteiro">João César Monteiro</a> verfilmte Walsers <i>Schneewittchen</i> 2000 als <i><a href="Branca_de_Neve" title="Branca de Neve">Branca de Neve</a></i> und sorgte damit in der <a href="Portugiesischer_Film" title="Portugiesischer Film">portugiesischen Filmlandschaft</a> für einen Eklat.
</p><p><a href="Heinz_Holliger" title="Heinz Holliger">Heinz Holliger</a> benutzte Walsers Text 1997/98 mit nur geringfügigen Anpassungen als <a href="Libretto" title="Libretto">Libretto</a> für seine Oper <i><a href="Schneewittchen_(Oper)" title="Schneewittchen (Oper)">Schneewittchen</a></i>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Babbitt,_Lefler,_Nielsen,_Rackham_und_Stokes"><span id="Babbitt.2C_Lefler.2C_Nielsen.2C_Rackham_und_Stokes"></span>Babbitt, Lefler, Nielsen, Rackham und Stokes</h3></div>
<p>Schneewittchen ist unerschöpfliche Inspirationsquelle der bildenden Kunst: <a href="Marianne_Stokes" title="Marianne Stokes">Marianne Stokes</a><sup id="cite_ref-54" class="reference"><a href="#cite_note-54"><span class="cite-bracket">[</span>54<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> gestaltet ca. 1880 im bildlichen Querformat die Todesthematik: <i>Schneewittchen im weißen Glassarg</i>.<sup id="cite_ref-55" class="reference"><a href="#cite_note-55"><span class="cite-bracket">[</span>55<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Sie nimmt in ihrem Bild formal Bezug auf die Märchenfarben <a href="Schwarz" title="Schwarz">Schwarz</a>, <a href="Wei%C3%9F" title="Weiß">Weiß</a> und <a href="Rot" title="Rot">Rot</a>. Im <a href="Wiener_Secession" title="Wiener Secession">Wiener Jugendstil</a> um 1900 entwickelt <a href="Heinrich_Lefler" title="Heinrich Lefler">Heinrich Lefler</a> zusammen mit <a href="Joseph_Urban" title="Joseph Urban">Joseph Urban</a> für die Reihe <i>Bilderbogen für Schule und Haus</i> eine dem <a href="Comic" title="Comic">Comic</a> ähnliche Form der Märchenillustration: So kombiniert Lefler 1905 synoptisch zeichnend acht wichtige Szenen des Schneewittchen-Märchens in einem einzigen Bild mit der verbindenden Struktur einer ornamentalen Rahmung.<sup id="cite_ref-56" class="reference"><a href="#cite_note-56"><span class="cite-bracket">[</span>56<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-57" class="reference"><a href="#cite_note-57"><span class="cite-bracket">[</span>57<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Arthur_Rackham" title="Arthur Rackham">Arthur Rackham</a><sup id="cite_ref-58" class="reference"><a href="#cite_note-58"><span class="cite-bracket">[</span>58<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> verbildlicht 1909 die leitmotivische Märchen-Szene, in der die heimkehrenden Zwerge das bewusstlose Schneewittchen finden. Kay Nielsen taucht 1925 Schneewittchens Scheintod in eine surreale Schneewelt aus zerfließenden Formen und fahlen Farben der Mitternachtssonne.<sup id="cite_ref-59" class="reference"><a href="#cite_note-59"><span class="cite-bracket">[</span>59<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ideelle Schlüsselbedeutung hat das Schneewittchen-Wandbild der Comic-Künstlerin <a href="Dinah_Babbitt" title="Dinah Babbitt">Dinah Gottliebova Babbitt</a> von 1942.<sup id="cite_ref-60" class="reference"><a href="#cite_note-60"><span class="cite-bracket">[</span>60<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Weitere_Adaptionen">Weitere Adaptionen</h3></div>
<p><a href="Donald_Barthelme" title="Donald Barthelme">Donald Barthelmes</a> <i>Snow White</i> führt sieben Fensterputzern in Manhattan den Haushalt (1967).<sup id="cite_ref-61" class="reference"><a href="#cite_note-61"><span class="cite-bracket">[</span>61<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
In Michael Kumpes Gedicht <i>Schneewittchen</i> von 1975 hat es keine Lust, dem Prinzen wie den Zwergen den Haushalt zu machen (Sie sprach: „… Das ist mir über. Ich gehe jetzt, mein Lieber …“), und wartet auf moderne Leute.<sup id="cite_ref-62" class="reference"><a href="#cite_note-62"><span class="cite-bracket">[</span>62<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
<a href="Iring_Fetscher" title="Iring Fetscher">Iring Fetscher</a> deutet Schneewittchen 1972 in seinem satirischen <i>Märchen-Verwirrbuch</i> mit ironisch-sexualpsychologischem Bezug auf eine Inzest-Problematik als marxistisch orientierte Klassenkämpferin, die sich nicht Zwergen, sondern einem bärtigen Partisanenkollektiv angeschlossen hat. Der Spiegel wird zur königlichen Geheimpolizei und nach der erfolgreichen Erstürmung des Schlosses trägt Schneewittchen später noch viel zur Emanzipation der Frauen bei.<sup id="cite_ref-63" class="reference"><a href="#cite_note-63"><span class="cite-bracket">[</span>63<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
<i>Das kleinere Übel</i>, eine Kurzgeschichte aus dem Buch <i>Der letzte Wunsch</i> und Teil der <a href="Geralt-Saga" title="Geralt-Saga">Geralt-Saga</a> des polnischen Autors <a href="Andrzej_Sapkowski" title="Andrzej Sapkowski">Andrzej Sapkowski</a>, stellt eine grimmige Persiflage des Schneewittchen-Stoffes dar.
In <a href="Whitley_Strieber" title="Whitley Strieber">Striebers</a> Roman <i>Cat Magic</i> ersteht die Schöne wie Schneewittchen aus dem Sarg.<sup id="cite_ref-64" class="reference"><a href="#cite_note-64"><span class="cite-bracket">[</span>64<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
In <a href="Emma_Donoghue" title="Emma Donoghue">Emma Donoghues</a> <i>Tale of the Apple</i> versöhnen sich die Frauen, der Apfel war nur sauer.<sup id="cite_ref-65" class="reference"><a href="#cite_note-65"><span class="cite-bracket">[</span>65<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
<a href="Johann-Friedrich_Konrad" title="Johann-Friedrich Konrad">Johann-Friedrich Konrad</a> lässt die tote Stiefmutter anderen Hexen erzählen, wie das verwöhnte Kind sie vor dem Vater und im Knabenhort hinter dem Siebengebirge als Mörderin hinstellte.<sup id="cite_ref-66" class="reference"><a href="#cite_note-66"><span class="cite-bracket">[</span>66<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Irmgard Steppuhns Gedicht lässt Schneewittchen im Glassarg erstarren.<sup id="cite_ref-67" class="reference"><a href="#cite_note-67"><span class="cite-bracket">[</span>67<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Katja Viehmann fingiert einen Brief des Sanatoriumsleiters an die Stiefmutter, der jeden Handlungszug als Teil von Schneewittchens wahnhafter Störung darstellt, es liege oft in fremden Betten, was kleinwüchsige Pfleger als persönliche Zuwendung auslegen könnten, deshalb habe es jetzt ein Glaszimmer, wo es sich tot stelle – ein Thronfolgekonflikt wird angedeutet.<sup id="cite_ref-68" class="reference"><a href="#cite_note-68"><span class="cite-bracket">[</span>68<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Julia Veihelmann und <a href="Werner_Heiduczek" title="Werner Heiduczek">Werner Heiduczek</a> schrieben Parodien.<sup id="cite_ref-69" class="reference"><a href="#cite_note-69"><span class="cite-bracket">[</span>69<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ein <a href="Manga" title="Manga">Manga</a> erschien 2009 von Kei Ishiyama in <i>Grimms Manga</i> (Band 2), auch in Kaori Yukis <i><a href="Ludwig_Revolution" title="Ludwig Revolution">Ludwig Revolution</a></i> von 1999 kommt Schneewittchen vor (Band 1). In <a href="Karen_Duve" title="Karen Duve">Karen Duves</a> <i>Zwergenidyll</i> erzählt der Zwerg, wie er von der Schicht krank machte, um Schneewittchen beim Putzen zu vergewaltigen. Es wird dann vom Prinzen zum Stallknecht durchgereicht, und wenn es wieder eine Bleibe braucht, weiß es jetzt, was man von ihm erwartet.<sup id="cite_ref-70" class="reference"><a href="#cite_note-70"><span class="cite-bracket">[</span>70<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Marissa_Meyer" title="Marissa Meyer">Marissa Meyer</a> erzählt das Märchen neu (<i>Winter</i>, 2015). In Alethea Kontis’ <i>The Unicorn Hunter</i> begegnet Schneewittchen im Wald einem Dämon.<sup id="cite_ref-71" class="reference"><a href="#cite_note-71"><span class="cite-bracket">[</span>71<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Äußerungen der Brüder Grimm lassen schließen, dass Schneewittchen schon zu ihrer Zeit eines der bekanntesten Märchen war.<sup id="cite_ref-72" class="reference"><a href="#cite_note-72"><span class="cite-bracket">[</span>72<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Besonders der Spiegelvers der Königin wird gern zitiert. So singen <a href="Tic_Tac_Toe_(Band)" title="Tic Tac Toe (Band)">Tic Tac Toe</a> im Lied <i><a href="Ich_find%E2%80%99_dich_schei%C3%9Fe" title="Ich find’ dich scheiße">Ich find’ dich scheiße</a></i> (1995) über einen Selbstverliebten: „Spieglein, Spieglein an der Wand – wer ist die schönste, klügste, beste hier im ganzen Land?“ Auch in Eudory Weltys <i>The Robber Bridegroom</i> muss die Stiefmutter sich zu Tode tanzen.<sup id="cite_ref-73" class="reference"><a href="#cite_note-73"><span class="cite-bracket">[</span>73<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In <a href="Juli_Zeh" title="Juli Zeh">Juli Zehs</a> Roman <i><a href="Spieltrieb_(Roman)" title="Spieltrieb (Roman)">Spieltrieb</a></i> (2004) wird die entfremdete, fast erfrorene Frau mit Schneewittchen verglichen. In <a href="Krystyna_Kuhn" title="Krystyna Kuhn">Krystyna Kuhns</a> Krimi <i>Schneewittchenfalle</i> will die Täterin das Kind im Vergessen halten und mit Schlaftabletten töten.<sup id="cite_ref-74" class="reference"><a href="#cite_note-74"><span class="cite-bracket">[</span>74<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In <a href="Nele_Neuhaus" title="Nele Neuhaus">Nele Neuhaus</a>’ Krimi <i><a href="Schneewittchen_muss_sterben_(Roman)" title="Schneewittchen muss sterben (Roman)">Schneewittchen muss sterben</a></i> heißt das junge Mordopfer so, als Mumie im Keller aufgebahrt. In <a href="Haruki_Murakami" title="Haruki Murakami">Haruki Murakamis</a> Roman <i><a href="Die_Pilgerjahre_des_farblosen_Herrn_Tazaki" title="Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki">Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki</a></i> ist ein Mädchen im Verfolgungswahn wie Schneewittchen, das andere in die Rolle der sieben Zwerge bringt. Auch Crystal Smiths <i>Bloodleaf</i> wiederholt das Bild der Blutstropfen im Schnee, eine mythische Persönlichkeit soll in einem Glassarg liegen.<sup id="cite_ref-75" class="reference"><a href="#cite_note-75"><span class="cite-bracket">[</span>75<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="J%C3%BCrgen_Seibold" title="Jürgen Seibold">Jürgen Seibold</a> schrieb <i>Schneewittchen und die sieben Särge</i> (2020). Von <a href="C._J._Tudor" title="C. J. Tudor">C. J. Tudor</a> ist ein Thriller <i>Schneewittchen schläft</i> (2021), von Ulrike Zeidler <i>Schneewittchen erwacht</i> (2023), von Peter Eckmann <i>Schneewittchen</i> (2023). In Hannah Whittens Fantasy-Roman <i>For the Wolf</i> liegt die Königin zuletzt im Glassarg.<sup id="cite_ref-76" class="reference"><a href="#cite_note-76"><span class="cite-bracket">[</span>76<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In Stefanie Lasthaus’ <i>Schneewittchens dunkler Kuss</i> will die schöne Snow Menschenblut, die Stiefmutter besiegt sie mit einem Apfel.<sup id="cite_ref-77" class="reference"><a href="#cite_note-77"><span class="cite-bracket">[</span>77<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auch Kalynn Bayron nutzt das Bild von Blut im Schnee, zuletzt liegt der Geliebte im Glassarg.<sup id="cite_ref-78" class="reference"><a href="#cite_note-78"><span class="cite-bracket">[</span>78<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Spielzeug">Spielzeug</h3></div>
<p>In der Welt des Spielzeugs und des Designs für Kinder gibt es vielfältige Schneewittchenrezeptionen: Auf große Resonanz sind gestoßen: Die Schneewittchengruppe von <a href="Playmobil" title="Playmobil">Playmobil</a>, Die Schneewittchen-<a href="Barbie" title="Barbie">Barbie</a> im gelb-blauen <a href="The_Walt_Disney_Company" title="The Walt Disney Company">Disney</a>-Kostüm und langen schwarzen Haaren, die handgeschnitzte Holzfigurengruppe <i>Schneewittchen und die sieben Zwerge</i> mit den weichgeschnitzten Kurven von den Ostheimer Figuren und auch die Fingerpuppen zu <i>Schneewittchen und die sieben Zwerge</i> von <a href="K%C3%A4the_Kruse" title="Käthe Kruse">Käthe Kruse</a>. Überaus beliebt ist außerdem das detailfreudige Schneewittchenhäuschen im <a href="M%C3%A4rchenwald" title="Märchenwald">Märchenwald</a> in <a href="Altenberg_(Bergisches_Land)" title="Altenberg (Bergisches Land)">Altenberg</a>.<sup id="cite_ref-79" class="reference"><a href="#cite_note-79"><span class="cite-bracket">[</span>79<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Skurriles">Skurriles</h3></div>
<p>Das Nachkriegsautomobil <a href="Messerschmitt_Kabinenroller" title="Messerschmitt Kabinenroller">Messerschmitt Kabinenroller</a> mit seiner zur Seite abklappbaren Plexiglaskuppel, der Radio-Plattenspieler <a href="Braun_SK_4" title="Braun SK 4">Braun SK 5</a> und das in den 1970er Jahren gebaute Automodell <a href="Volvo_P1800_ES" title="Volvo P1800 ES">Volvo P1800 ES</a> wurden wegen ihres Aussehens <i>Schneewittchensarg</i> genannt. <i>Snøhvit</i> oder <i>Schneewittchen</i> ist auch der Name eines <a href="Erdgas" title="Erdgas">Erdgasfeldes</a> in der <a href="Barentssee" title="Barentssee">Barentssee</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Namen">Namen</h3></div>
<p>Im <a href="Rosarium_Uetersen" title="Rosarium Uetersen">Rosarium</a> in <a href="Uetersen" title="Uetersen">Uetersen</a> wurde 1958 eine <a href="Rosen" title="Rosen">Rose</a> aus dem Unternehmen <a href="W._Kordes%E2%80%99_S%C3%B6hne" title="W. Kordes’ Söhne">W. Kordes’ Söhne</a> nach Schneewittchen benannt: Die <a href="Schneewittchen_(Rose)" title="Schneewittchen (Rose)">Rose ‚Schneewittchen‘</a> ist weiß und hat in einigen Erscheinungsformen am Blütenblattrand oder im Blütenkern rosarote Einfärbung.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Orte_mit_Schneewittchen-Bezug">Orte mit Schneewittchen-Bezug</h2></div>
<p>Zahlreiche Ortschaften und Regionen in Deutschland reklamieren einen historischen Bezug zum Ursprung des Märchens für sich und versuchen, ihn touristisch zu nutzen.<sup id="cite_ref-80" class="reference"><a href="#cite_note-80"><span class="cite-bracket">[</span>80<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> „Schneewittchenort“ werden mehr oder weniger überzeugend <a href="Alfeld_(Leine)" title="Alfeld (Leine)">Alfeld (Leine)</a>, <a href="Bergfreiheit_(Bad_Wildungen)" title="Bergfreiheit (Bad Wildungen)">Bergfreiheit (Bad Wildungen)</a>, <a href="Langenbach_(Weilm%C3%BCnster)" title="Langenbach (Weilmünster)">Langenbach (Weilmünster)</a>, <a href="Gieselwerder" title="Gieselwerder">Gieselwerder</a> oder <a href="Lohr_am_Main" title="Lohr am Main">Lohr am Main</a> genannt.<sup id="cite_ref-81" class="reference"><a href="#cite_note-81"><span class="cite-bracket">[</span>81<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im Märchen selbst gibt es keinerlei Bezug zu einer Zeit, zu Personen und zu Orten, und sämtliche Versuche der Verortung werden von der wissenschaftlichen Forschung unter Verweis auf die frühe Verbreitung des Märchens und den Charakter aller Märchen als Kombinationen aus überlieferten Motiven weitgehend abgelehnt.
</p><p>Das Märchen (mittelhochdeutsch „maere“ bedeutet Kunde, Bericht, Erzählung) ist eine Prosaerzählung, die wunderbare und oft grausame Begebenheiten zum Gegenstand hat. Märchen sind im Unterschied zu Sagen und Legenden, die sich um einen wahren historischen Kern oder historische Personen gebildet haben, frei erfunden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Alfeld_an_der_Leine">Alfeld an der Leine</h3></div>
<p>Vermutet wird die inhaltliche Herkunft des Märchens im südlichen <a href="Niedersachsen" title="Niedersachsen">Niedersachsen</a> in den <a href="Sieben_Berge_(H%C3%B6henzug)" title="Sieben Berge (Höhenzug)">Sieben Bergen</a>, einem Höhenzug im <a href="Leinebergland" title="Leinebergland">Leinebergland</a>, in dem die Grimms gewandert seien, um sich Märchen erzählen zu lassen. Greift man den Höhenzug als geografischen Hinweis auf, so findet man nordwestlich von ihm den Bergwerksort <a href="Osterwald_(Salzhemmendorf)" title="Osterwald (Salzhemmendorf)">Osterwald (Salzhemmendorf)</a>, den möglichen Arbeitsplatz der ‚sieben Zwerge‘. Dort wurde seit dem 16. Jahrhundert ein <a href="Steinkohlenbergbau" title="Steinkohlenbergbau">Steinkohlenbergwerk</a>, der <a href="H%C3%BCttenstollen_Osterwald" title="Hüttenstollen Osterwald">Hüttenstollen Osterwald</a>, betrieben. Glasproduktion, die den Bau eines Glassarges ermöglicht hätte, gab es in der Nähe durch das <a href="Lauensteiner" title="Lauensteiner">Lauensteiner</a> Glas. Verlängert man die Linie von Osterwald über die Sieben Berge bei <a href="Alfeld_(Leine)" title="Alfeld (Leine)">Alfeld (Leine)</a>, so kommt man zur Ruine der <a href="Stauffenburg_(Harz)" title="Stauffenburg (Harz)">Stauffenburg (Harz)</a>, in der die ‚böse Stiefmutter‘ gewohnt habe. 2002 haben Bürger von Alfeld in den Sieben Bergen einen <i>Schneewittchenpfad</i> ausgewiesen.<sup id="cite_ref-82" class="reference"><a href="#cite_note-82"><span class="cite-bracket">[</span>82<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Brüder Grimm wanderten allerdings nachweislich niemals in dieser Gegend umher, um Märchen zu sammeln.<sup id="cite_ref-83" class="reference"><a href="#cite_note-83"><span class="cite-bracket">[</span>83<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das einzige Märchen aus der Alfelder Gegend, das tatsächlich Eingang in die <i>Kinder- und Hausmärchen</i> der Brüder Grimm gefunden hat, ist <i><a href="Das_Waldhaus" title="Das Waldhaus">Das Waldhaus</a></i>, das <a href="Karl_Friedrich_Ludwig_Goedeke" class="mw-redirect" title="Karl Friedrich Ludwig Goedeke">Karl Goedeke</a> in <a href="Delligsen" title="Delligsen">Delligsen</a> aufzeichnete.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Bergfreiheit_(Bad_Wildungen)"><span id="Bergfreiheit_.28Bad_Wildungen.29"></span>Bergfreiheit (Bad Wildungen)</h3></div>
<p>Ein möglicher hessischer Ursprung des Märchens wird mit dem starken Einfluss der <a href="Kassel" title="Kassel">Kassler</a> Märchenerzählerin <a href="Marie_Hassenpflug" title="Marie Hassenpflug">Marie Hassenpflug</a> auf die Brüder Grimm begründet, die allerdings aus Südhessen stammte und mütterlicherseits hugenottische Wurzeln hatte.
</p><p>Der hessische Heimatforscher Eckhard Sander sieht als Grundlage für den Märchenstoff über die junge Prinzessin das Schicksal der <a href="Waldeck" title="Waldeck">Waldecker</a> Grafentochter <a href="Margaretha_von_Waldeck" title="Margaretha von Waldeck">Margaretha von Waldeck</a> (1533–1554).<sup id="cite_ref-84" class="reference"><a href="#cite_note-84"><span class="cite-bracket">[</span>84<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Wohnort der sieben Zwerge soll demzufolge im heute zu Bad Wildungen gehörenden Bergwerksdorf <a href="Bergfreiheit_(Bad_Wildungen)" title="Bergfreiheit (Bad Wildungen)">Bergfreiheit</a> gewesen sein, das sich heute als <i>Schneewittchendorf</i> vermarktet. Dass Margaretha blond war, stört hier nicht: In einer früheren Version der Brüder Grimm von 1808 ist Schneewittchens Haar noch „gelb“. Die Zwerge werden hier mit im Bergbau <a href="Kinderarbeit" title="Kinderarbeit">arbeitenden Kindern</a> gleichgesetzt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Langenbach_im_Taunus">Langenbach im Taunus</h3></div>
<p>Auch in dem kleinen mittelhessischen Dorf <a href="Langenbach_(Weilm%C3%BCnster)" title="Langenbach (Weilmünster)">Langenbach (Weilmünster)</a> findet man historische Anhaltspunkte zu Schneewittchen und den sieben Zwergen, die insbesondere durch lokale Begebenheiten sowie alte Flur- und Gemarkungsnamen gestützt werden.<sup id="cite_ref-85" class="reference"><a href="#cite_note-85"><span class="cite-bracket">[</span>85<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Ort liegt an der <a href="Hessenstra%C3%9Fe" title="Hessenstraße">Hessenstraße</a>, an der gleichen historischen Hauptverbindungsstraße wie der Studienort der Brüder Grimm <a href="Marburg" title="Marburg">Marburg</a>. Im Ort selbst wurde früher Bergbau betrieben, im Talgrund gibt es den uralten Gemarkungsnamen „Im Zwerggrund“ mit einem eingearbeiteten ebenen Plateau am Waldrand, wo offenbar in früherer Zeit eine Hütte gestanden haben muss. In älteren Varianten des Märchens (teilweise heute noch in Österreich gebräuchlich) ist auch nicht von einem Glassarg, sondern einem Glas<i>berg</i> die Rede.<sup id="cite_ref-86" class="reference"><a href="#cite_note-86"><span class="cite-bracket">[</span>86<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der <a href="Glasberg" title="Glasberg">Glasberg</a> versinnbildlichte in heidnischer Zeit eine Totenstätte. Unweit des Zwerggrundes, gewissermaßen einen Steinwurf entfernt, liegt noch heute dieser Glasberg.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Gieselwerder">Gieselwerder</h3></div>
<p><a href="Gieselwerder" title="Gieselwerder">Gieselwerders</a> Bezug zu Schneewittchen beschränkt sich darauf, dass der Ort an der <a href="Deutsche_M%C3%A4rchenstra%C3%9Fe" title="Deutsche Märchenstraße">Deutschen Märchenstraße</a> liegt, von sieben Bergspitzen eingerahmt ist (wenn man „genau nachzählt“) und es dort an der Schnittstelle von <a href="Weserbergland" title="Weserbergland">Weserbergland</a> und <a href="Solling" title="Solling">Solling</a> schon seit alten Zeiten Bergbau gab.<sup id="cite_ref-87" class="reference"><a href="#cite_note-87"><span class="cite-bracket">[</span>87<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Lohr_am_Main">Lohr am Main</h3></div>
<p>Seit den 1980er Jahren behauptete der Apotheker und Pharmaziehistoriker <a href="Karl_Heinz_Bartels" title="Karl Heinz Bartels">Karl Heinz Bartels</a> in mehreren Schriften, in dem Märchen würden sich Bezugspunkte zu seiner Heimatstadt <a href="Lohr_am_Main" title="Lohr am Main">Lohr am Main</a> und deren Umgebung im <a href="Spessart" title="Spessart">Spessart</a> finden lassen. Die Vorlage für <i>Schneewittchen</i> sei die 1725 in Lohr geborenen <a href="Erthal_(Adelsgeschlecht)#Namensträger" title="Erthal (Adelsgeschlecht)">Maria Sophia Margaretha Catharina von Erthal</a> gewesen.<sup id="cite_ref-88" class="reference"><a href="#cite_note-88"><span class="cite-bracket">[</span>88<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Biografie der historischen Person stimmt aber mit der Biografie von <i>Schneewittchen</i> in vielen Punkten nicht überein. In der Literaturwissenschaft wird die These von Bartels einhellig zurückgewiesen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Musik">Musik</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Oper,_Lied,_Ballett"><span id="Oper.2C_Lied.2C_Ballett"></span>Oper, Lied, Ballett</h3></div>
<ul><li>ca. 1859 <a href="Carl_Reinecke" title="Carl Reinecke">Carl Reinecke</a> Märchenkomposition <i>Schneewittchen</i> für dreistimmigen Frauenchor</li>
<li>1888 <a href="Engelbert_Humperdinck" title="Engelbert Humperdinck">Engelbert Humperdinck</a>: <i>Schneewittchen</i> (EHWV 9) – ein Liederspiel nach dem Libretto von Adelheid Wette</li>
<li>1908 vertont <a href="Rudolf_Ewald_Zingel" title="Rudolf Ewald Zingel">Rudolf Ewald Zingel</a> <a href="Theodor_Storm" title="Theodor Storm">Theodor Storms</a> dramatisierte Schneewittchenfassung,</li>
<li>ca. 1912 wird diese noch einmal von <a href="Armin_Knab" title="Armin Knab">Armin Knab</a> in Noten gesetzt, um schließlich</li>
<li>ca. 1930 durch Anneliese Seifert eine weitere musikalische Form zu finden.</li>
<li>1936 <a href="Francis_Poulenc" title="Francis Poulenc">Francis Poulenc</a> (1899–1963) aus Sept Chansons für gemischten Chor a cappella (FP81 Nr. 1–7) Nr. 1: La Blanche Neige (nach dem Gedicht von Guillaume Apollinaire).</li>
<li>1998 Uraufführung der Oper <i><a href="Schneewittchen_(Oper)" title="Schneewittchen (Oper)">Schneewittchen</a></i> nach Robert Walser von <a href="Heinz_Holliger" title="Heinz Holliger">Heinz Holliger</a> in Zürich mit <a href="Juliane_Banse" title="Juliane Banse">Juliane Banse</a> – Sopran – Schneewittchen, Cornelia Kallisch – Alt – Königin, <a href="Steve_Davislim" title="Steve Davislim">Steve Davislim</a> – Tenor – Prinz, <a href="Oliver_Widmer" title="Oliver Widmer">Oliver Widmer</a> – Bariton – Jäger, Werner Gröschel – Bass – König, Orchester der Oper Zürich, musikalische Leitung Heinz Holliger.</li>
<li>2005 Ballett von <a href="Emilio_Arag%C3%B3n" title="Emilio Aragón">Emilio Aragón</a>: „Blancanieves“ dokumentiert in einem Mitschnitt aus dem Teatro Arriaga <a href="Bilbao" title="Bilbao">Bilbao</a> mit <a href="Tamara_Rojo" title="Tamara Rojo">Tamara Rojo</a> in der Titelrolle.<sup id="cite_ref-89" class="reference"><a href="#cite_note-89"><span class="cite-bracket">[</span>89<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-90" class="reference"><a href="#cite_note-90"><span class="cite-bracket">[</span>90<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>2008 Ballett von <a href="Angelin_Preljocaj" title="Angelin Preljocaj">Angelin Preljocaj</a>: Blanche-Neige.</li>
<li>2011 Uraufführung der Familienoper „Schneewittchen“ von <a href="Marius_Felix_Lange" title="Marius Felix Lange">Marius Felix Lange</a> an der Kinderoper der <a href="Oper_K%C3%B6ln" title="Oper Köln">Oper Köln</a>, als „Blanche-Neige“ 2012 franz. Erstaufführung an der <a href="Op%C3%A9ra_national_du_Rhin" title="Opéra national du Rhin">Opéra national du Rhin</a>, 2015 Schweizer Erstaufführung durch Opéra Louise in Koproduktion mit Équilibre-Nuithonie in Fribourg</li>
<li>2014 Oper Robert Ficklscherer nach eigenem Libretto.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Kinderlieder">Kinderlieder</h3></div>
<p>Diese Lieder nach Reimen sind mündlich überliefert, von meist anonymen Verfassern und selten datierbar:
</p>
<ul><li><i>Wisst ihr, das Schneewittchen, / das Prinzesschen klein, / möchte in den Stübchen / bei den Zwergen sein …</i><sup id="cite_ref-91" class="reference"><a href="#cite_note-91"><span class="cite-bracket">[</span>91<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><i>Schneewittchen (Singspiel) – Eine böse Königin fragt ihr Spieglein leise: / „Sag, ob ich die Schönste bin, / Spieglein wahr und weise.“</i><sup id="cite_ref-92" class="reference"><a href="#cite_note-92"><span class="cite-bracket">[</span>92<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><i>Schneewittchen (Weise und Satz Gerhard Winterthur) – Die Königin war stolz und schön. / Sie trat vor einen Spiegel hin. / Du Spieglein, Spieglein an der Wand, / wer ist die schönste Frau im Land?</i><sup id="cite_ref-93" class="reference"><a href="#cite_note-93"><span class="cite-bracket">[</span>93<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Verschiedenes">Verschiedenes</h3></div>
<p>1969 veröffentlichte die schwedische Sängerin <a href="Agnetha_F%C3%A4ltskog" title="Agnetha Fältskog">Agnetha Fältskog</a> eine Single mit dem Titel <i>Snövit och de sju dvärgarna</i> (dt.: Schneewittchen und die sieben Zwerge). 1980 veröffentlichte die Sängerin <a href="Gaby_R%C3%BCckert" title="Gaby Rückert">Gaby Rückert</a> das Album <i>Berührung</i>, darin auch eine Single mit dem Titel <i>Schneewittchen hat’s gut</i>. 2000 nutzte Frank Nimsgern das Schneewittchen-Motiv in seinem Musical <i>SnoWhite</i>. 2001 veröffentlichte die deutsche Rockband <a href="Rammstein" title="Rammstein">Rammstein</a> ein Musikvideo zu dem Titel <i><a href="Mutter_(Album)#Sonne" title="Mutter (Album)">Sonne</a></i> mit auffallenden Schneewittchenanspielungen und ironischen Bezügen auf die Disney-Verfilmung von <i>Snow White and the Seven Dwarfs</i>. 2003 wurde von der deutsch-österreichischen Band <a href="Chamber_(Band)" title="Chamber (Band)">Chamber</a> auf dem Album <i>Ghost Stories and Fairy-Tales</i> das parodistische Lied <i>The Truth About Snow-White</i> veröffentlicht. 2005 komponierte <a href="Roland_Zoss" title="Roland Zoss">Roland Zoss</a> zu Schneewittchen die Schweizer Mundart-Märchenserie <i>Liedermärli</i>. 2005 veröffentlichte die deutsche <a href="Mittelalter-Rock" title="Mittelalter-Rock">Mittelalter-Rockband</a> <a href="Feuerschwanz" title="Feuerschwanz">Feuerschwanz</a> das Lied <i>Schneewittchen</i> auf ihrem Album <i>Prima Nocte</i>. Dabei persiflieren sie das Märchen, etwa mit Bezügen zur Nekrophilie des Prinzen, sexuellen Gefälligkeiten Schneewittchens an die Zwerge, und ihren Status als „Sexsymbol“. 2010 veröffentlichte die japanische Band <a href="Sound_Horizon" title="Sound Horizon">Sound Horizon</a> ihre siebente Story-CD<sup id="cite_ref-94" class="reference"><a href="#cite_note-94"><span class="cite-bracket">[</span>94<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> unter dem Titel <i>Märchen</i>. Das vierte Lied, <i>Garasu no Hitsugi de Nemuru Himegimi</i> (<span lang="ja-Jpan" class="Jpan">硝子の棺で眠る姫君</span>, zu Deutsch: „Die im gläsernen Sarg schlafende Prinzessin“), erzählt die Geschichte von Schneewittchen unter dem Thematikschwerpunkt der <a href="Tods%C3%BCnde" title="Todsünde">Todsünde</a> Neid. Auch <i><a href="Faun_(Band)" title="Faun (Band)">Faun</a></i> singt <i>Spieglein, Spieglein</i>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Filme_und_Fernsehserien_(Auswahl)"><span id="Filme_und_Fernsehserien_.28Auswahl.29"></span>Filme und Fernsehserien (Auswahl)</h2></div>
<p>Es gibt zahlreiche <a href="Film" title="Film">Verfilmungen</a> von Schneewittchen, darunter <a href="M%C3%A4rchenfilm" title="Märchenfilm">Märchenfilme</a>, <a href="Zeichentrickfilm" title="Zeichentrickfilm">Zeichentrickfilme</a>, teilweise aber auch <a href="Parodie" title="Parodie">Parodien</a>:
</p>
<ul><li>1916: <i>Snow White</i>, <a href="Stummfilm" title="Stummfilm">Stummfilm</a>, <a href="Vereinigte_Staaten" title="Vereinigte Staaten">USA</a>, Regie: <a href="James_Searle_Dawley" title="James Searle Dawley">James Searle Dawley</a><sup id="cite_ref-95" class="reference"><a href="#cite_note-95"><span class="cite-bracket">[</span>95<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>1928: <i>Schneewittchen</i>, Stummfilm, <a href="Deutschland" title="Deutschland">Deutschland</a>, Regie: <a href="Alf_Zengerling" title="Alf Zengerling">Alf Zengerling</a><sup id="cite_ref-96" class="reference"><a href="#cite_note-96"><span class="cite-bracket">[</span>96<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>1937: <i>Snow White and the Seven Dwarfs</i>, USA, erster abendfüllender <a href="Zeichentrickfilm" title="Zeichentrickfilm">Zeichentrickfilm</a> der <a href="The_Walt_Disney_Company" title="The Walt Disney Company">Walt Disney Studios</a>. Die deutsche Erstaufführung dieser Version von <i><a href="Schneewittchen_und_die_sieben_Zwerge_(1937)" title="Schneewittchen und die sieben Zwerge (1937)">Schneewittchen und die sieben Zwerge</a></i> fand 1950 in <a href="K%C3%B6ln" title="Köln">Köln</a> statt.<sup id="cite_ref-97" class="reference"><a href="#cite_note-97"><span class="cite-bracket">[</span>97<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>1939: <i>Schneewittchen und die sieben Zwerge</i>, Deutschland, Regie: Carl Heinz Wolff</li>
<li>1955: <i>Schneewittchen</i>, Fernsehproduktion der <a href="Augsburger_Puppenkiste" title="Augsburger Puppenkiste">Augsburger Puppenkiste</a>, Deutschland, s/w</li>
<li>1951: <i>Das Märchen von der toten Prinzessin und den sieben Recken</i>, UdSSR, Zeichentrickfilm von Iwan Iwanow-Wano nach der Puschkinschen Schneewittchen-Version</li>
<li>1955: <i><a href="Schneewittchen_und_die_7_Zwerge_(1955)" title="Schneewittchen und die 7 Zwerge (1955)">Schneewittchen und die sieben Zwerge</a></i>, <a href="Deutschland" title="Deutschland">BR Deutschland</a>, <a href="Regie" title="Regie">Regie</a>: <a href="Erich_Kobler" title="Erich Kobler">Erich Kobler</a><sup id="cite_ref-98" class="reference"><a href="#cite_note-98"><span class="cite-bracket">[</span>98<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>1961: <i><a href="Schneewittchen_(1961)" title="Schneewittchen (1961)">Schneewittchen</a></i>, <a href="Deutsche_Demokratische_Republik" title="Deutsche Demokratische Republik">DDR</a>, Regie: <a href="Gottfried_Kolditz" title="Gottfried Kolditz">Gottfried Kolditz</a><sup id="cite_ref-99" class="reference"><a href="#cite_note-99"><span class="cite-bracket">[</span>99<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>1961: <i>Snow White and The Three Stooges</i>, USA<sup id="cite_ref-100" class="reference"><a href="#cite_note-100"><span class="cite-bracket">[</span>100<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>1962: <i><a href="Schneewittchen_und_die_sieben_Gaukler" title="Schneewittchen und die sieben Gaukler">Schneewittchen und die sieben Gaukler</a></i>, BR Deutschland/<a href="Schweiz" title="Schweiz">Schweiz</a>, Regie: Kurt Hoffmann<sup id="cite_ref-101" class="reference"><a href="#cite_note-101"><span class="cite-bracket">[</span>101<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>1969: <i><a href="Grimms_M%C3%A4rchen_von_l%C3%BCsternen_P%C3%A4rchen" title="Grimms Märchen von lüsternen Pärchen">Grimms Märchen von lüsternen Pärchen</a></i> / <i>Schneewittchen … doch ein Flittchen</i>, BR Deutschland, Regie: Rolf Thiele<sup id="cite_ref-102" class="reference"><a href="#cite_note-102"><span class="cite-bracket">[</span>102<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>1969: <i><a href="Dornwittchen_und_Schneer%C3%B6schen" title="Dornwittchen und Schneeröschen">Dornwittchen und Schneeröschen</a></i>, BR Deutschland, Regie: Erwin Klein<sup id="cite_ref-103" class="reference"><a href="#cite_note-103"><span class="cite-bracket">[</span>103<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>1970: <i>Pamuk Prenses ve 7 cüceler</i>, Türkei, Regie: Ertem Göreç mit <a href="Zeynep_De%C4%9Firmencio%C4%9Flu" title="Zeynep Değirmencioğlu">Zeynep Değirmencioğlu</a><sup id="cite_ref-104" class="reference"><a href="#cite_note-104"><span class="cite-bracket">[</span>104<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>1971: <i><a href="Schneewittchen_(1971)" title="Schneewittchen (1971)">Schneewittchen</a></i>, BR Deutschland, Regie: Rudolf Jugert<sup id="cite_ref-105" class="reference"><a href="#cite_note-105"><span class="cite-bracket">[</span>105<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>1979: <i><a href="Herbstglocken" title="Herbstglocken">Herbstglocken</a></i>, UdSSR, Regie: Wladimir Gorikker mit <a href="Irina_Iwanowna_Alfjorowa" title="Irina Iwanowna Alfjorowa">Irina Alfjorowa</a> – aus Puschkins Sicht des Märchens<sup id="cite_ref-106" class="reference"><a href="#cite_note-106"><span class="cite-bracket">[</span>106<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>1984: <i>Schneewittchen und die sieben Zwerge</i> (OT: <i>Faerie Tale Theatre – Snow White and the seven dwarfs</i>), USA, unter der Regie von <a href="Peter_Medak" title="Peter Medak">Peter Medak</a> mit <a href="Elizabeth_McGovern" title="Elizabeth McGovern">Elizabeth McGovern</a> als Schneewittchen und <a href="Vanessa_Redgrave" title="Vanessa Redgrave">Vanessa Redgrave</a> als böse Königin</li>
<li>1987: <a href="Grimms_M%C3%A4rchen_(Anime)" title="Grimms Märchen (Anime)">Gurimu Meisaku Gekijō</a>, japanische Zeichentrickserie, Folge 10–13: <i>Schneewittchen</i></li>
<li>1987: <i><a href="Schneewittchen_(1987)" title="Schneewittchen (1987)">Schneewittchen</a></i>, USA/Israel, Regie: Michael Berz mit <a href="Diana_Rigg" title="Diana Rigg">Diana Rigg</a> als böse Königin, <a href="Sarah_Patterson" title="Sarah Patterson">Sarah Patterson</a> als Schneewittchen, <a href="Nicola_Stapleton" title="Nicola Stapleton">Nicola Stapleton</a> als kleines Schneewittchenmädchen und Ian James Wright als Prinz<sup id="cite_ref-107" class="reference"><a href="#cite_note-107"><span class="cite-bracket">[</span>107<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>1992: <i><a href="Schneewittchen_und_das_Geheimnis_der_Zwerge" title="Schneewittchen und das Geheimnis der Zwerge">Schneewittchen und das Geheimnis der Zwerge</a></i>, Deutschland/<a href="Slowakei" title="Slowakei">Slowakei</a>, Regie: Ludvik Raza<sup id="cite_ref-108" class="reference"><a href="#cite_note-108"><span class="cite-bracket">[</span>108<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>1994/95: <i>Schneewittchen</i> (<i>Shirayuki-hime no Densetsu</i>), 52-teilige TV-Serie, Japan</li>
<li>1996: <i>Schneewittchen</i>, Deutschland, Regie: <a href="Andreas_Geiger_(Regisseur)" title="Andreas Geiger (Regisseur)">Andreas Geiger</a> und mit <a href="Anne_Tismer" title="Anne Tismer">Anne Tismer</a> als Schneewittchen<sup id="cite_ref-109" class="reference"><a href="#cite_note-109"><span class="cite-bracket">[</span>109<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>1997: <i><a href="Schneewittchen_(1997)" title="Schneewittchen (1997)">Schneewittchen</a></i> (<i>Snow White: A Tale Of Terror</i>), USA, Regie: <a href="Michael_Cohn" title="Michael Cohn">Michael Cohn</a> und mit <a href="Sam_Neill" title="Sam Neill">Sam Neill</a> als Schneewittchens Vater, <a href="Monica_Keena" title="Monica Keena">Monica Keena</a> als Schneewittchen und <a href="Sigourney_Weaver" title="Sigourney Weaver">Sigourney Weaver</a> als böse Königin eine Fantasy/Horror-Fassung des Stoffes, angelehnt an die Disney-Version.</li>
<li>1998: <i>Schneewittchen und die sieben Zwerge</i> bzw. <i>Белоснежка и семь гномов</i>, Russland, nach <i>Schneewittchen</i> von den Brüdern Grimm und <i>Das Zauberspiegelchen</i> von <a href="Alexander_Nikolajewitsch_Afanassjew" title="Alexander Nikolajewitsch Afanassjew">Alexander Nikolajewitsch Afanassjew</a> mit <a href="Marina_Andrejewna_Alexandrowa" title="Marina Andrejewna Alexandrowa">Marina Aleksandrova</a> als Schneewittchen<sup id="cite_ref-110" class="reference"><a href="#cite_note-110"><span class="cite-bracket">[</span>110<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>1999: <i><a href="SimsalaGrimm" title="SimsalaGrimm">SimsalaGrimm</a></i>, deutsche Zeichentrickserie, Staffel 2, Folge 8: <i>Schneewittchen und die sieben Zwerge</i></li>
<li>2000: <i><a href="Branca_de_Neve" title="Branca de Neve">Branca de Neve</a></i>, Portugal, Regie: <a href="Jo%C3%A3o_C%C3%A9sar_Monteiro" title="João César Monteiro">João César Monteiro</a></li>
<li>2001: <i><a href="Snow_White_(2001)" title="Snow White (2001)">Schneewittchen</a></i> (<i>Snow White: The Fairest of Them All</i>), USA/Kanada, Regie: <a href="Caroline_Thompson" title="Caroline Thompson">Caroline Thompson</a> mit <a href="Miranda_Richardson" title="Miranda Richardson">Miranda Richardson</a> als böse Königin und <a href="Kristin_Kreuk" title="Kristin Kreuk">Kristin Kreuk</a> als Schneewittchen.</li>
<li>2004: <i><a href="7_Zwerge_%E2%80%93_M%C3%A4nner_allein_im_Wald" title="7 Zwerge – Männer allein im Wald">7 Zwerge – Männer allein im Wald</a></i>, Deutschland, mit <a href="Otto_Waalkes" title="Otto Waalkes">Otto Waalkes</a>, <a href="Nina_Hagen" title="Nina Hagen">Nina Hagen</a> als böse Stiefmutter und <a href="Cosma_Shiva_Hagen" title="Cosma Shiva Hagen">Cosma Shiva Hagen</a> als Schneewittchen</li>
<li>2006: <i><a href="7_Zwerge_%E2%80%93_Der_Wald_ist_nicht_genug" title="7 Zwerge – Der Wald ist nicht genug">7 Zwerge – Der Wald ist nicht genug</a></i>, Deutschland, mit Otto Waalkes</li>
<li>2007: <i>Schneewittchen – 7 Zipfel und ein Horst</i>, Deutschland/Österreich, 4. Staffel der ProSieben-Serie/ORF-Serie <i><a href="Die_M%C3%A4rchenstunde" title="Die Märchenstunde">Die Märchenstunde</a></i></li>
<li>2007: <i><a href="Sydney_White_%E2%80%93_Campus_Queen" title="Sydney White – Campus Queen">Sydney White – Campus Queen</a></i>, USA</li>
<li>2007: <i><a href="Verw%C3%BCnscht" title="Verwünscht">Verwünscht</a></i>, USA, Regie: Kevin Lima, mit Amy Adams und James Marsden</li>
<li>2009: <i><a href="Schneewittchen_(2009)" title="Schneewittchen (2009)">Schneewittchen</a></i>, Märchenfilm aus der 2. Staffel der ARD-Reihe <i><a href="Sechs_auf_einen_Streich" title="Sechs auf einen Streich">Acht auf einen Streich</a></i>, Deutschland, Regie: <a href="Thomas_Freundner" title="Thomas Freundner">Thomas Freundner</a></li>
<li>2011: <i><a href="Once_Upon_a_Time_%E2%80%93_Es_war_einmal_%E2%80%A6" title="Once Upon a Time – Es war einmal …">Once Upon a Time – Es war einmal …</a></i>, US-amerikanische Serie rund um Snow white (Schneewittchen) und Prince Charming, in der alle bekannten Märchencharaktere durch einen Fluch der bösen Königin aus Schneewittchen in unserer Welt ohne Happy End gefangen sind. Schneewittchens und Prince Charmings Tochter und ihr Enkelsohn müssen sie befreien.</li>
<li>2012: <i><a href="Blancanieves" title="Blancanieves">Blancanieves</a></i>, Frankreich/Spanien, Stummfilm in Schwarzweiß von <a href="Pablo_Berger" title="Pablo Berger">Pablo Berger</a>, der den Schneewittchenstoff im Stierkämpfermilieu von Sevilla ansiedelt</li>
<li>2012: <i><a href="Grimm%E2%80%99s_Snow_White" title="Grimm’s Snow White">Grimm’s Snow White</a></i>, USA</li>
<li>2012: <i><a href="Spieglein_Spieglein_%E2%80%93_Die_wirklich_wahre_Geschichte_von_Schneewittchen" title="Spieglein Spieglein – Die wirklich wahre Geschichte von Schneewittchen">Spieglein Spieglein – Die wirklich wahre Geschichte von Schneewittchen</a></i> (<i>Mirror Mirror</i>), USA, Regie: <a href="Tarsem_Singh" title="Tarsem Singh">Tarsem Singh</a> mit <a href="Julia_Roberts" title="Julia Roberts">Julia Roberts</a> als böse Königin und <a href="Lily_Collins" title="Lily Collins">Lily Collins</a> als Schneewittchen</li>
<li>2012: <i><a href="Snow_White_and_the_Huntsman" title="Snow White and the Huntsman">Snow White and the Huntsman</a></i>, USA, Regie: <a href="Rupert_Sanders" title="Rupert Sanders">Rupert Sanders</a> mit <a href="Charlize_Theron" title="Charlize Theron">Charlize Theron</a> als böse Königin und <a href="Kristen_Stewart" title="Kristen Stewart">Kristen Stewart</a> als Schneewittchen</li>
<li>2013: <i><a href="Ever_After_High" title="Ever After High">Ever After High</a></i>, Webserie auf Youtube bzw. Netflix-Serie über ein Internat, in dem die Kinder von Märchenfiguren zur Schule gehen.</li>
<li>2016: <i><a href="Sieben_Zwerge_%26_ich" title="Sieben Zwerge & ich">Sieben Zwerge & ich</a></i> (<i>Sept Nains & Moi</i>), französische Fernsehserie um <i>Schnee Wittchen</i> (Leila Jolene Cenk), einer direkten Nachkommin Schneewittchens, und die Sieben Zwerge</li>
<li>2019: <i><a href="Schneewittchen_und_der_Zauber_der_Zwerge" title="Schneewittchen und der Zauber der Zwerge">Schneewittchen und der Zauber der Zwerge</a></i>, deutscher Fernsehfilm von <a href="Ngo_The_Chau" title="Ngo The Chau">Ngo The Chau</a></li>
<li>2019: <i>Rotschühchen und die sieben Zwerge</i>, Animation, 92 min., Südkorea 2019, Regie: Hong Sung-ho<sup id="cite_ref-111" class="reference"><a href="#cite_note-111"><span class="cite-bracket">[</span>111<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>2019: <i><a href="Wei%C3%9F_wie_Schnee_%E2%80%93_Wer_ist_die_Sch%C3%B6nste_im_ganzen_Land%3F" title="Weiß wie Schnee – Wer ist die Schönste im ganzen Land?">Weiß wie Schnee – Wer ist die Schönste im ganzen Land?</a></i>, Filmkomödie von <a href="Anne_Fontaine" title="Anne Fontaine">Anne Fontaine</a> mit <a href="Lou_de_La%C3%A2ge" title="Lou de Laâge">Lou de Laâge</a> in der Schneewittchenrolle und <a href="Isabelle_Huppert" title="Isabelle Huppert">Isabelle Huppert</a> als böse Stiefmutter.</li>
<li>2025: <i><a href="Schneewittchen_(2025)" title="Schneewittchen (2025)">Schneewittchen (2025)</a></i>, USA, Regie: <a href="Marc_Webb" title="Marc Webb">Marc Webb</a>, mit: <a href="Rachel_Zegler" title="Rachel Zegler">Rachel Zegler</a> als Schneewittchen und <a href="Gal_Gadot" title="Gal Gadot">Gal Gadot</a> als böse Königin</li></ul>
<p>Diverse Schauspielerinnen gaben der Schneewittchenrolle im Laufe der Jahre filmische Gestalt: <a href="Marguerite_Clark" title="Marguerite Clark">Marguerite Clark</a> (1916); Aimee Ehrlich (1916); Elsie Albert (1917); <a href="Elke_Arendt" title="Elke Arendt">Elke Arendt</a> (1955); <a href="Doris_Weikow" title="Doris Weikow">Doris Weikow</a> (1961); <a href="Zeynep_De%C4%9Firmencio%C4%9Flu" title="Zeynep Değirmencioğlu">Zeynep Değirmencioğlu</a> (1970); <a href="Maresa_H%C3%B6rbiger" title="Maresa Hörbiger">Maresa Hörbiger</a> (1971); <a href="Irina_Iwanowna_Alfjorowa" title="Irina Iwanowna Alfjorowa">Irina Iwanowna Alfjorowa</a> (1978); <a href="Elizabeth_McGovern" title="Elizabeth McGovern">Elizabeth McGovern</a> (1984); <a href="Sarah_Patterson" title="Sarah Patterson">Sarah Patterson</a> verbunden mit <a href="Nicola_Stapleton" title="Nicola Stapleton">Nicola Stapleton</a> als Kind (1987); <a href="Natalie_Minko" title="Natalie Minko">Natalie Minko</a> (1992); <a href="Anne_Tismer" title="Anne Tismer">Anne Tismer</a> (1996); <a href="Monica_Keena" title="Monica Keena">Monica Keena</a> verbunden mit Taryn Davis als Kind (1997); <a href="Marina_Andrejewna_Alexandrowa" title="Marina Andrejewna Alexandrowa">Marina Aleksandrova</a> (1998); <a href="Kristin_Kreuk" title="Kristin Kreuk">Kristin Kreuk</a> (2001); <a href="Cosma_Shiva_Hagen" title="Cosma Shiva Hagen">Cosma Shiva Hagen</a> (2004); <a href="Amanda_Bynes" title="Amanda Bynes">Amanda Bynes</a> (2007); <a href="Laura_Berlin" title="Laura Berlin">Laura Berlin</a> (2009); <a href="Ginnifer_Goodwin" title="Ginnifer Goodwin">Ginnifer Goodwin</a> verbunden mit <a href="Bailee_Madison" title="Bailee Madison">Bailee Madison</a> als Kind (2011–2018); <a href="Lily_Collins" title="Lily Collins">Lily Collins</a> (2012, Spieglein Spieglein); <a href="Kristen_Stewart" title="Kristen Stewart">Kristen Stewart</a> verbunden mit <a href="Raffey_Cassidy" title="Raffey Cassidy">Raffey Cassidy</a> als Kind (2012, Huntsman); <a href="Tijan_Marei" title="Tijan Marei">Tijan Marei</a> (2019); 2025 spielte <a href="Rachel_Zegler" title="Rachel Zegler">Rachel Zegler</a> die Hauptrolle.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Primärliteratur"><span id="Prim.C3.A4rliteratur"></span>Primärliteratur</h3></div>
<ul><li><a href="Guillaume_Apollinaire" title="Guillaume Apollinaire">Guillaume Apollinaire</a>: <i>La Blanche-Neige</i> (Gedicht) aus der Sammlung <i>Alcools</i> von 1913, Paris 2008, ISBN 978-1-4375-2918-0.<sup id="cite_ref-112" class="reference"><a href="#cite_note-112"><span class="cite-bracket">[</span>112<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><a href="Ludwig_Bechstein" title="Ludwig Bechstein">Ludwig Bechstein</a>: <i>Schneeweißchen</i> (1846), S. 282–293, Stuttgart 1996, ISBN 3-15-009483-6.</li>
<li><a href="Jacob_Grimm" title="Jacob Grimm">Jacob Grimm</a>, <a href="Wilhelm_Grimm" title="Wilhelm Grimm">Wilhelm Grimm</a>: <i>Kinder- und Hausmärchen</i>. Vollständige Ausgabe. Mit 184 Illustrationen zeitgenössischer Künstler und einem Nachwort von Heinz Rölleke. 19. Auflage. Artemis & Winkler / Patmos, Düsseldorf und Zürich 1999, ISBN 3-538-06943-3, S. 297–308.</li>
<li><a href="Ernst_Kreidolf" title="Ernst Kreidolf">Ernst Kreidolf</a>: <i>Ein Wintermärchen</i>, Zürich, München 1983, ISBN 3-7607-7586-1.</li>
<li><a href="Bertold_L%C3%B6ffler" title="Bertold Löffler">Bertold Löffler</a>: <i>Die sieben Zwerge Schneewittchens</i>, Frankfurt am Main 1980, ISBN 3-458-32189-6.</li>
<li><a href="Conrad_Ferdinand_Meyer" title="Conrad Ferdinand Meyer">Conrad Ferdinand Meyer</a>: <i>Schneewittchen</i> (Gedicht) in Conrad Ferdinand Meyer: Sämtliche Werke in zwei Bänden, Bd. 2, S. 115, Stuttgart 1975.<sup id="cite_ref-113" class="reference"><a href="#cite_note-113"><span class="cite-bracket">[</span>113<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><a href="Alexander_Sergejewitsch_Puschkin" title="Alexander Sergejewitsch Puschkin">Alexander Sergejewitsch Puschkin</a>: <i>Märchen von der toten Zarentochter</i>, Berlin ca. 1950.</li>
<li>Anne Ritter: <i>Schneewittchen in der Wiege</i> (Gedicht von ca. 1898) in Anne Ritter (1865–1921): <i>Gedichte</i>. Clett / Stuttgart / Berlin 1911.<sup id="cite_ref-114" class="reference"><a href="#cite_note-114"><span class="cite-bracket">[</span>114<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Heinz Rölleke (Hrsg.): <i>Die älteste Märchensammlung der Brüder Grimm. Synopse der handschriftlichen Urfassung von 1810 und der Erstdrucke von 1812.</i> Fondation Martin Bodmer, Cologny-Geneve 1975, S. 244–265.</li>
<li>Ruth Manning-Sanders: <i>Das Buch von den Zwergen</i>, Zürich 1972, ISBN 3-7976-1167-6.</li>
<li><a href="Anne_Sexton" title="Anne Sexton">Anne Sexton</a>: <i>Snow-White and the seven Dwarfs</i> in <i>Transformations</i> (Verwandlungen) von 1972 (Gedicht)<sup id="cite_ref-115" class="reference"><a href="#cite_note-115"><span class="cite-bracket">[</span>115<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><a href="William_Shakespeare" title="William Shakespeare">William Shakespeare</a>: <i><a href="Cymbeline" title="Cymbeline">Cymbeline</a></i> (die Gestalt der <a href="Imogen" title="Imogen">Imogen</a> trägt Züge von Schneewittchen), <i>Cymbeline</i> in William Shakespeare: <i>Gesamtwerk/Complete Edition</i> in sechs Bänden übersetzt von <a href="Ludwig_Tieck" title="Ludwig Tieck">Ludwig Tieck</a> und <a href="August_Wilhelm_Schlegel" title="August Wilhelm Schlegel">August Wilhelm Schlegel</a>, hrsg. von Levin Ludwig Schücking, Augsburg 1996.</li>
<li><a href="Theodor_Storm" title="Theodor Storm">Theodor Storm</a> (Hrsg. von Peter Goldammer): <i>Schneewittchen</i> in Werke in vier Bänden, Bd. 1, Berlin und Weimar 1967.</li>
<li><a href="Robert_Walser" title="Robert Walser">Robert Walser</a>: <i>Märchenspiele – Aschenbrödel, Schneewittchen</i>, Frankfurt am Main 1998, ISBN 3-458-19191-7.</li>
<li><i>Blutrot, schneeweiß, rabenschwarz</i> in <i>Französische Feenmärchen</i> aus einer 1718 anonym erschienenen Sammlung übersetzt von Hans Wolfgang Funke, S. 27–30, Leipzig 1988, ISBN 3-379-00325-5.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Sekundärliteratur"><span id="Sekund.C3.A4rliteratur"></span>Sekundärliteratur</h3></div>
<ul><li><a href="Karl_Heinz_Bartels" title="Karl Heinz Bartels">Karl Heinz Bartels</a>: <i>Neue Erkenntnisse über Hänsel und Gretel, Ein Beitrag zur Fabulologie des Spessarts und zum Jahr der Gebrüder Grimm.</i> In: <i>Main Echo-Lohrer Echo.</i> Lohr a. Main, 13. April 1985.</li>
<li>Karl Heinz Bartels: <i>War Schneewittchen eine Lohrerin? Zur Fabulologie des Spessarts.</i> In: <i>Schönere Heimat, Bayerischer Landesverband für Heimatpflege e. V..</i> 75. Jahrgang, (München) 1986, Heft 2, S. 392–396.</li>
<li>Karl Heinz Bartels: <i>Schneewittchen. Zur Fabulologie des Spessarts.</i> Buchhandlung von Törne, Lohr a. Main 1990, ISBN 3-9800281-4-3.</li>
<li>Karl Heinz Bartels: <i>Schneewittchen – Zur Fabulologie des Spessarts.</i> 2., ergänzte Auflage. Geschichts- und Museumsverein Lohr a. Main, Lohr a. Main 2012, ISBN 978-3-934128-40-8.</li>
<li>J. F. Grant Duff: <i>Schneewittchen – Versuch einer psychoanalytischen Deutung.</i> In: Wilhelm Laiblin (Hrsg.): <i>Märchenforschung und Tiefenpsychologie.</i> Darmstadt 1969, S. 88–99. (Zuerst erschienen in: <i>Imago, Zeitschrift für Psychoanalytische Psychologie, ihre Grenzgebiete und Anwendungen.</i> Band 20, 1934, S. 95–103).</li>
<li>Barbara Grimm: <i>Testament und Nachlassverzeichnis Maria Sophia Katharina Margaretha von Erthals im Stadtarchiv Bamberg.</i> In: <i>Beiträge zur Geschichte der Stadt Lohr und des Raumes Lohr.</i> Ausgabe 5, 2016, S. 149–203.</li>
<li><a href="Heinz-Albert_Heindrichs" title="Heinz-Albert Heindrichs">Heinz-Albert Heindrichs</a>, <a href="Ursula_Heindrichs" title="Ursula Heindrichs">Ursula Heindrichs</a> (Hrsg.): <i>Die Zeit im Märchen.</i> Im Auftrag der Europäischen Märchengesellschaft. Kassel 1989, ISBN 978-3-87680-354-8.</li>
<li>Mathias Jung: <i>Schneewittchen – Der Mutter-Tochter-Konflikt. Eine tiefenpsychologische Interpretation.</i> 2003, ISBN 978-3-89189-104-9.</li>
<li>Wulf Köhn: <i>Vorsicht Märchen! – Wie Schneewittchen nach Alfeld kam.</i> 2002, ISBN 978-3-935928-03-8.</li>
<li>Bernhard Lauer: <i>Wem gehört „Sneewittchen“? Ein Beitrag zur Verortung von Märchenstoffen und zur Herausbildung von Stereotypen.</i> In: <i>Zwischen Identität und Image. Die Popularität der Brüder Grimm und ihrer Märchen in Hessen</i> (= <i>Hessische Blätter für Volk- und Kulturforschung.</i> Neue Folge, Band 44–45). Jonas-Verlag, Marburg 2009, S. 390–425.</li>
<li>Werner Loibl: <i>Der Vater der fürstbischöflichen Erthals - Philipp Christoph von und zu Erthal (1689-1748).</i> [Und der Vater von Maria Sophia Katharina Margaretha von Erthal]. Aschaffenburg 2016, ISBN 978-3-87965-126-9.</li>
<li>Theodor Ruf: <i>Schneewittchen wie es wirklich wa(h)r: Die Schöne aus dem Glassarg. Schneewittchens wirkliches und märchenhaftes Leben.</i> Königshausen & Neumann, Würzburg 1995.</li>
<li>Eckhard Sander: <i>Schneewittchen, Märchen oder Wahrheit, ein lokaler Bezug zum Kellerwald.</i> Wartberg Verlag, Gudensberg-Gleichen 1994, ISBN 3-86134-163-8.</li>
<li>Wolfdietrich Siegmund: <i>Antiker Mythos in unseren Märchen.</i> Im Auftrag der Europäischen Märchengesellschaft. Kassel 1984, ISBN 978-3-87680-335-7.</li>
<li>Wolfgang Vorwerk: <i>Das „Lohrer Schneewittchen“. Zur Fabulologie eines Märchens.</i> PDF von März 2016. 13 Seiten.<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.lohr.de/fileadmin/user_upload/Tourismus/Schneewittchen/2016_Maerz_Homepage_Lohrer_Schneewittchen_-_Peter_Lang_Mieder_Beitrag_Vorwerk.pdf">Das 'Lohrer Schneewittchen': Zur Fabulologie eines Märchens</a></li>
<li>Klaus Weyer: <i>Es war einmal ... KEIN Schneewittchen aus Lohr am Main.</i> In: <i>Märchenspiegel.</i> Jahrgang 34, 2023, Heft 1, S. 48–56.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li>Die symbolische Bedeutung der Zahl <a href="Drei#Märchen" title="Drei">Drei in Märchen</a>.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Snow_White?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Schneewittchen</a></span></b> – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Schneewittchen" class="extiw external" title="wikt:Schneewittchen">Wiktionary: Schneewittchen</a></b> – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wikisource"></span></span></div><b><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Schneewittchen" class="extiw external" title="s:Schneewittchen">Wikisource: Schneewittchen</a></b> – Quellen und Volltexte</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&query=4116406-4">Literatur von und über Schneewittchen</a> im Katalog der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a></li>
<li><span class="cite">Brüder Grimm: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.projekt-gutenberg.org/grimm/maerchen/chap150.html"><i>Die schönsten Kinder- und Hausmärchen – Kapitel 150: Schneewittchen.</i></a> In: <i><a href="Projekt_Gutenberg-DE" title="Projekt Gutenberg-DE">Projekt Gutenberg-DE</a>.</i><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 11. Oktober 2020</span> (digitale Volltextversion).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ASchneewittchen&rft.title=Die+sch%C3%B6nsten+Kinder-+und+Hausm%C3%A4rchen+%E2%80%93+Kapitel+150%3A+Schneewittchen&rft.description=Die+sch%C3%B6nsten+Kinder-+und+Hausm%C3%A4rchen+%E2%80%93+Kapitel+150%3A+Schneewittchen&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.projekt-gutenberg.org%2Fgrimm%2Fmaerchen%2Fchap150.html&rft.creator=Br%C3%BCder+Grimm"> </span></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.digibib.tu-bs.de/?docid=00000165">Ausgabe von 1905 mit Illustrationen von Franz Jüttner</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.maerchenlexikon.de/at-lexikon/at709.htm">Schneewittchen im Märchenlexikon Amalia ediert von Kurt Derungs</a></li>
<li><span class="cite">Ludwig Bechstein: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.zeno.org/Literatur/M/Mus%C3%A4us,+Johann+Karl+August/M%C3%A4rchen/Volksm%C3%A4rchen+der+Deutschen/Richilde"><i>Schneeweißchen.</i></a> Zeno.org,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 3. April 2011</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ASchneewittchen&rft.title=Schneewei%C3%9Fchen&rft.description=Schneewei%C3%9Fchen&rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.zeno.org%2FLiteratur%2FM%2FMus%25C3%25A4us%2C%2BJohann%2BKarl%2BAugust%2FM%25C3%25A4rchen%2FVolksm%25C3%25A4rchen%2Bder%2BDeutschen%2FRichilde&rft.creator=Ludwig+Bechstein&rft.publisher=Zeno.org"> </span></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.surlalunefairytales.com/s-z/snow-white-seven-dwarfs/snow-white-seven-dwarfs-tale.html">Seite mit Illustrationen, Text-Quellen und modernen Adaptionen zu Schneewittchen bei SurLaLunefairytales.com</a></li>
<li><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}
/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20121214214557/http://comminfo.rutgers.edu/professional-development/childlit/swillustration.html">Texte und Illustrationen zu Snow-White</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 14. Dezember 2012 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) (engl.)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.terriwindling.com/folklore/snow-white.html">Interpretation mit Bildern zu Snow-White</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.pitt.edu/~dash/type0709.html">Weltweite Erzählversionen zu Snow-White: Die Texte</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.goethezeitportal.de/index.php?id=6626">Illustrationen auf Postkarten und Werbemarken</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.childstories.org/de/schneewittchen-5.html">Illustrationen zu Schneewittchen</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.lohr.de/fileadmin/user_upload/Tourismus/Prospekte/Gesamt_Schneewittchen_2018.pdf">Ohne Worte - Schneewittchen Broschüre aus Lohr</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.weyer-neustadt.de/content/Portals/57ad7180-c5e7-49f5-b282-c6475cdb7ee7/Es%20war%20einmal%20KEIN%20Lohrer%20Schneewittchen.pdf">Es war einmal ... KEIN Schneewittchen aus Lohr</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://studio.youtube.com/video/YuNToOFQcjk/edit">Das erfundene Lohrer Schneewittchen</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<div class="mw-references-wrap mw-references-columns"><ol class="references">
<li id="cite_note-Wikisource-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Wikisource_1-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Brüder Grimm: <i><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Sneewittchen_(1857)" class="extiw external" title="s:Sneewittchen (1857)">Sneewittchen (1857)</a></i> auf <a href="Wikisource" title="Wikisource">Wikisource</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Brüder Grimm: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.projekt-gutenberg.org/grimm/maerchen/chap150.html"><i>Schneewittchen.</i></a> In: <i>Projekt Gutenberg-DE.</i><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 11. Oktober 2020</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ASchneewittchen&rft.title=Schneewittchen&rft.description=Schneewittchen&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.projekt-gutenberg.org%2Fgrimm%2Fmaerchen%2Fchap150.html&rft.creator=Br%C3%BCder+Grimm"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Brüder Grimm: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.projekt-gutenberg.org/grimm/maerchen/chap150.html"><i>Schneewittchen.</i></a> In: <i>Projekt Gutenberg-DE.</i><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 11. Oktober 2020</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ASchneewittchen&rft.title=Schneewittchen&rft.description=Schneewittchen&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.projekt-gutenberg.org%2Fgrimm%2Fmaerchen%2Fchap150.html&rft.creator=Br%C3%BCder+Grimm"> </span> In der Ausgabe letzter Hand der Brüder Grimm von 1857 lautet das Zitat: „hätt ich ein Kind so weiß wie Schnee, so roth wie Blut, und so schwarz wie das Holz an dem Rahmen.“ (<i><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Sneewittchen_(1857)" class="extiw external" title="s:Sneewittchen (1857)">Sneewittchen (1857)</a></i> auf <a href="Wikisource" title="Wikisource">Wikisource</a>).</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Das Weiße wird nicht ausdrücklich als Hautfarbe genannt, vgl.: „Bald darauf bekam sie ein Töchterlein, das war so weiß wie Schnee, so roth wie Blut, und so schwarzhaarig wie Ebenholz, und ward darum das Sneewittchen (Schneeweißchen) genannt.“ (Brüder Grimm: Kinder- und Haus-Märchen Band 1 (1857). Göttingen 1857, S. 264.); „Da wollten sie es begraben, aber es sah noch so frisch aus wie ein lebender Mensch, und hatte noch seine schönen rothen Backen.“ (ebd., S. 271.)</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Diese Situation spiegelt sich in den Märchenversionen von <i><a href="Goldl%C3%B6ckchen_und_die_drei_B%C3%A4ren" title="Goldlöckchen und die drei Bären">Goldlöckchen und die drei Bären</a></i> wider – Eine alte Frau, in Versionen seit Joseph Cundall ein kleines Mädchen (Goldlöckchen), kommt hier, wie Schneewittchen, in ein einsames Waldhäuschen und nascht von den unterschiedlich großen Schüsseln, probiert alle Stühle und alle Betten. Schneewittchens Art des Probierens hat noch den ethischen Hintergrund des gerechten Teilens, ein Aspekt, der bei Goldlöckchens kindlich-spontanem Vorgehen keine Rolle spielt und beim Verhalten der alten, bösartigen Frau, die nur von Gier getrieben wird, ebenfalls fehlt. Das Haus wird nicht von sieben Zwergen, sondern von drei Bären bewohnt.</span>
</li>
<li id="cite_note-snow_white-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-snow_white_6-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Caroline Thompson: <i>Snow White</i> 2001, mit Miranda Richardson und Kristin Kreuk, hier wird die Metaphorik von den sieben Zwergen und den sieben Wochentagen noch ausgeweitet auf das Motiv der sieben Farben des Regenbogens</span>
</li>
<li id="cite_note-ranke-graves-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-ranke-graves_7-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Robert Ranke-Graves: <i>Die weiße Göttin – Sprache des Mythos</i>, S. 306–321 und S. 339, Reinbek bei Hamburg 2002, ISBN 3-499-55416-X</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Diese Überlegung wird auch von <a href="Hedwig_von_Beit" title="Hedwig von Beit">Hedwig von Beit</a> geteilt und ausgeweitet.(Vgl.: Hedwig von Beit: <i>Symbolik des Märchens</i>. Bern 1952, S. 259) Sie verbindet daneben – weniger einleuchtend – noch Verschiedenes mit der magischen Siebenzahl der Zwerge: Entstehung der Seele beim siebten Lachen des Urgottes, sieben Metalle, sieben Vokale, sieben Tonstufen und die Zahl Sieben als seelische Brücke zur Wandlung und zur seelischen Stabilität im Symbol der abgerundeten Zahl – der <a href="Acht" title="Acht">Acht</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Einen weiteren Hinweis darauf, dass mit den sieben Zwergen hinter der sieben Bergen eine zeitliche Größe gemeint ist, bieten einige Schneewittchenvarianten: Im griechischen Märchen <i>Myrsina</i> flüchtet die Schneewittchen entsprechende Myrsina zu zwölf Brüdern, die die zwölf Monate verkörpern; Myrsina spielt hier metaphorisch den dreizehnten Monat des Mondjahres als kleine Schwester zu den zwölf, die Monate des Sonnenjahres verkörpernden Brüdern. Im armenischen Märchen <i>Nourie Hadig</i> kommt Nourie nicht zu sieben Zwergen, sondern zu einem Haus mit sieben Zimmern; im letzten Zimmer findet sie einen im Koma liegenden Prinzen, der sieben Jahre schläft und von Nourie gepflegt wird.</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Robert Ranke-Graves: <i>Die weiße Göttin – Sprache des Mythos</i>, S. 474, Reinbek bei Hamburg 2002, ISBN 3-499-55416-X</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Lutz Röhrich: <i>… und wenn sie nicht gestorben sind …, Anthropologie, Kulturgeschichte und Deutung von Märchen.</i> Böhlau, Köln/Weimar/Wien 2002, ISBN 3-412-11201-1</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Tomi_Ungerer" title="Tomi Ungerer">Tomi Ungerer</a>: <i>Tomi Ungerer’s Erzählungen für Erwachsene.</i>, München 192, ISBN 3-453-05598-5</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">Rudolf Meyer: <i>Die Weisheit der deutschen Volksmärchen.</i> Urachhaus, Stuttgart 1963, S. 217, 221–222.</span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Eugen_Drewermann" title="Eugen Drewermann">Eugen Drewermann</a>: <i>Schneewittchen: Märchen Nr. 53 aus der Grimmschen Sammlung</i>. In der Reihe Grimms Märchen tiefenpsychologisch gedeutet, Zürich 1998. ISBN 3-530-40021-1</span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text">Drewermann, Eugen: Landschaften der Seele oder Wie wir Mann und Frau werden Grimms Märchen tiefenpsychologisch gedeutet, Patmos Verlag, 2015, S. 158</span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text">Theodor Seifert: <i>Schneewittchen. Das fast verlorene Leben.</i> 8. Auflage. Kreuz, Zürich 1992, ISBN 3-268-00009-6 (zuerst 1983; Reihe <i>Weisheit im Märchen</i>).</span>
</li>
<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text">Herbert Pfeiffer: <i>Die Umwelt des kleinen Kindes und seine Arznei.</i> In: Uwe Reuter, Ralf Oettmeier (Hrsg.): <i>Die Wechselwirkung von Homöopathie und Umwelt. 146. Jahrestagung des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte.</i> Erfurt 1995, S. 46–64.</span>
</li>
<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text">Bernhard Schmid: <i>Cuprum metallicum. „Spieglein, Spieglein an der Wand …“</i> In: <i>Documenta Homoeopathica.</i> Band 16. Verlag Wilhelm Maudrich, Wien / München / Bern 1996, S. 107–114.</span>
</li>
<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text">Martin Bomhardt: <i>Symbolische Materia medica.</i> 3. Auflage. Verlag Homöopathie + Symbol, Berlin 1999, ISBN 3-9804662-3-X, S. 53, 512, 1235.</span>
</li>
<li id="cite_note-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-20">↑</a></span> <span class="reference-text">Wolfgang Barck: <i>Homöopathische Psychiatrie und Psychotherapie.</i> 2. Auflage. Grundlagen und Praxis, Leer 2013, ISBN 978-3-937268-38-5, S. 144–147.</span>
</li>
<li id="cite_note-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-21">↑</a></span> <span class="reference-text">X. Pommereau, J. M. Delile, E. Caule: <i>Hypnotic overdoses and fairy tales: Snow White and the uses of disenchantment.</i> In: <i>Suicide & life-threatening behavior.</i> Band 17, Nummer 4, 1987, S. 326–334, <a class="external mw-magiclink-pmid" rel="nofollow" href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/3424400?dopt=Abstract">PMID 3424400</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-22"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-22">↑</a></span> <span class="reference-text">Wilhelm Salber: <i>Märchenanalyse</i> (= <i>Werkausgabe Wilhelm Salber.</i> Band 12). 2. Auflage. Bouvier, Bonn 1999, ISBN 3-416-02899-6, S. 72–76.</span>
</li>
<li id="cite_note-23"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-23">↑</a></span> <span class="reference-text">Regina Kämmerer: <i>Märchen für ein gelingendes Leben.</i> KVC-Verlag, Essen 2013, S. 129–130.</span>
</li>
<li id="cite_note-24"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-24">↑</a></span> <span class="reference-text">Jobst Finke: <i>Träume, Märchen, Imaginationen. Personzentrierte Psychotherapie und Beratung mit Bildern und Symbolen.</i> Reinhardt, München 2013, ISBN 978-3-497-02371-4, S. 154, 157, 193, 198-199, 208-209.</span>
</li>
<li id="cite_note-25"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-25">↑</a></span> <span class="reference-text">Drewermann, Eugen: Landschaften der Seele oder Wie wir Mann und Frau werden Grimms Märchen tiefenpsychologisch gedeutet, Patmos Verlag, 2015, S. 144</span>
</li>
<li id="cite_note-26"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-26">↑</a></span> <span class="reference-text">Ernst Böklen: Sneewittchenstudien 1 und 2; – fünfundsiebzig Varianten im engen Sinn; Leipzig 1910.</span>
</li>
<li id="cite_note-27"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-27">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.zeno.org/nid/20005396891">Richilde</a>, auf zeno.org</span>
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<li id="cite_note-roelleke-28"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-roelleke_28-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Heinz Rölleke (Hrsg.): <i>Die älteste Märchensammlung der Brüder Grimm. Synopse der handschriftlichen Urfassung von 1810 und der Erstdrucke von 1812.</i> Fondation Martin Bodmer, Cologny-Geneve 1975, S. 244–265.</span>
</li>
<li id="cite_note-29"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-29">↑</a></span> <span class="reference-text">Im Vergleich dazu <i><a href="Die_sieben_Raben" title="Die sieben Raben">Die sieben Raben</a></i></span>
</li>
<li id="cite_note-30"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-30">↑</a></span> <span class="reference-text">Christine Shojaei Kawan: <i>Schneewittchen.</i> In: <i>Enzyklopädie des Märchens.</i> Band 12. de Gruyter, Berlin / New York 2007, ISBN 978-3-11-019936-9, S. 129–140.</span>
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<li id="cite_note-31"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-31">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Lutz_R%C3%B6hrich" title="Lutz Röhrich">Lutz Röhrich</a>: <i>…und wenn sie nicht gestorben sind</i></span>
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<li id="cite_note-Megas-32"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Megas_32-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Georgios A. Megas: <i>Griechische Volksmärchen</i> übertragen von Inez Diller, S. 39–45, Wien 1965.</span>
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<li id="cite_note-italo_calvino-33"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-italo_calvino_33-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Italo Calvino: <i>Die Braut, die von Luft lebte, und andere italienische Märchen</i> aus dem Italienischen von Burkhart Kroeber. Mit einer Einführung von Paul-Wolfgang Wührl. Vignetten von Susanne Janssen, Frankfurt am Main 1994, ISBN 3-7632-4234-1</span>
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<li id="cite_note-jacobs-34"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-jacobs_34-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Joseph Jacobs: <i>English fairy tales / Englische Märchen</i> übersetzt von Helga und Kristof Wachinger, Helga und Kristof, München 1988, ISBN 3-423-09008-1</span>
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<li id="cite_note-Hoogasian-Villa-35"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Hoogasian-Villa_35-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Susie Hoogasian-Villa: <i>100 Armenian Tales</i> collected and edited by Susie Hoogasian-Villa, S. 84–91, Detroit 1966</span>
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<li id="cite_note-afanasjew-36"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-afanasjew_36-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Alexander Afanassjew: <i>Das goldmähnige Pferd – Russische Zaubermärchen</i>, übersetzt von Barbara Heitkam u. Marlene Milack, Hrsg. Franziska Martynowa mit Illustrationen von <a href="Iwan_Jakowlewitsch_Bilibin" title="Iwan Jakowlewitsch Bilibin">Iwan Bilibin</a>, Leipzig 1988, S. 198–208, ISBN 3-379-00256-9</span>
</li>
<li id="cite_note-Basile-37"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Basile_37-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Giambattista Basile: <i>Italienische Märchen – Der Pentamerone</i>. Hrsg. von Walter Boehlich, S. 247–254, Frankfurt am Main 1982, ISBN 3-86150-140-6</span>
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<li id="cite_note-asbjørnsen/moe-38"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-asbjørnsen/moe_38-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Peter Christen Asbjørnsen, Jørgen Moe: <i>Norwegische Märchen</i> aus dem Norwegischen von Friedrich Bresemann, S. 161–168, Nördlingen 1985, ISBN 3-921568-29-3</span>
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<li id="cite_note-39"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-39">↑</a></span> <span class="reference-text">Albert Ludewig Grimm: <i>Kindermährchen</i>. Mohr und Zimmer, Heidelberg 1809, S. 2–48; <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.zeno.org/nid/20004899547">Digitalisat.</a> <a href="Zeno.org" title="Zeno.org">zeno.org</a>.</span>
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<li id="cite_note-40"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-40">↑</a></span> <span class="reference-text">Samuel Czambel: <i>Die goldene Frau – Slowakische Märchen</i>. Altberliner Verlag Lucie Groszer, Berlin 1971, S. 133–137.</span>
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<li id="cite_note-41"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-41">↑</a></span> <span class="reference-text">Pia Todorović-Strähl, <a href="Ottavio_Lurati" title="Ottavio Lurati">Ottavio Lurati</a> (Hrsg. und Übers.): <i><a href="Die_M%C3%A4rchen_der_Weltliteratur" title="Die Märchen der Weltliteratur">Die Märchen der Weltliteratur</a> – Märchen aus dem Tessin</i>. Eugen Diederichs Verlag, Köln 1984, S. 133–136, 261.</span>
</li>
<li id="cite_note-42"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-42">↑</a></span> <span class="reference-text">Dieses Märchen steht in <i>Ausgewählte griechische Volksmärchen</i> von <a href="Johannes_Mitsotakis" class="mw-redirect" title="Johannes Mitsotakis">Johannes Mitsotakis</a> mit vier Illustrationen von P. Geh; Verlag G. M. Sauernheimer; Berlin 1889, S. 64–70. <a rel="nofollow" class="external text" href="https://leopard.tu-braunschweig.de/receive/dbbs_mods_00075955">Märchentexte</a> auf leopard.tu-braunschweig.de.</span>
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<li id="cite_note-43"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-43">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="R%C3%A9_Soupault" title="Ré Soupault">Ré Soupault</a> (hrsg. und übertr.): <i><a href="Die_M%C3%A4rchen_der_Weltliteratur" title="Die Märchen der Weltliteratur">Die Märchen der Weltliteratur</a> – Bretonische Märchen</i>, Eugen Diederichs Verlag, Düsseldorf / Köln 1959, S. 265–268, 315.</span>
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<li id="cite_note-44"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-44">↑</a></span> <span class="reference-text">Nikolai Rainow: <i>Bulgarische Märchen</i>. Swjat Verlag, Sofia 1987, S. 327–329.</span>
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<li id="cite_note-45"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-45">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Adeline_Rittershaus" title="Adeline Rittershaus">Adeline Rittershaus</a>: <i>Schneewittchen</i>. In: <i>Die neuisländischen Volksmärchen. Ein Beitrag zur vergleichenden Märchenforschung</i>, Max Niemeyer, Halle 1902, S. 118–126; <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.zeno.org/nid/20007851065">Digitalisat.</a> <a href="Zeno.org" title="Zeno.org">zeno.org</a>.</span>
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<li id="cite_note-46"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-46">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Christian_Schneller_(Philologe)" title="Christian Schneller (Philologe)">Christian Schneller</a>: <i>Die drei Schwestern</i>. In: <i>Märchen und Sagen aus Wälschtirol, Ein Beitrag zur deutschen Sagenkunde</i>, Wagner, Innsbruck 1867, S. 55–59; <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.zeno.org/nid/20007855370">Digitalisat.</a> <a href="Zeno.org" title="Zeno.org">zeno.org</a>.</span>
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<li id="cite_note-47"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-47">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Albert_Ludwig_Grimm" title="Albert Ludwig Grimm">Albert Ludwig Grimm</a>: <cite style="font-style:italic">Schneewittchen, ein Mährchen</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Kindermährchen</cite>. Mohr und Zimmer, Heidelberg 1809, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>1–78</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.zeno.org/nid/20004899520">zeno.org</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Schneewittchen&rft.atitle=Schneewittchen%2C+ein+M%C3%A4hrchen&rft.au=Albert+Ludwig+Grimm&rft.btitle=Kinderm%C3%A4hrchen&rft.date=1809&rft.genre=book&rft.pages=1-78&rft.place=Heidelberg&rft.pub=Mohr+und+Zimmer" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-48"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-48">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Ludwig_Aurbacher" title="Ludwig Aurbacher">Ludwig Aurbacher</a>: <cite style="font-style:italic">Die zwei Brüder</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Ein Büchlein für die Jugend. Enthaltend die Legende von Placidus und seiner Familie, das Mährchen von Marien-Kind, die Volkssagen vom Untersberg, nebst vielen andern erbaulichen und ergötzlichen Historien</cite>. X (Nr.10). <a href="Cotta%E2%80%99sche_Verlagsbuchhandlung" title="Cotta’sche Verlagsbuchhandlung">J. G. Cotta’sche Verlagsbuchhandlung</a>, Stuttgart / Tübingen, Literarisch-Artistische Anstalt, München 1834, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>252–263</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.digitale-sammlungen.de/en/view/bsb10104859?page=260">digitale-sammlungen.de</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Schneewittchen&rft.atitle=Die+zwei+Br%C3%BCder&rft.au=Ludwig+Aurbacher&rft.date=1834&rft.genre=journal&rft.issue=X+%28Nr.10%29&rft.jtitle=Ein+B%C3%BCchlein+f%C3%BCr+die+Jugend.+Enthaltend+die+Legende+von+Placidus+und+seiner+Familie%2C+das+M%C3%A4hrchen+von+Marien-Kind%2C+die+Volkssagen+vom+Untersberg%2C+nebst+vielen+andern+erbaulichen+und+erg%C3%B6tzlichen+Historien&rft.pages=252-263&rft.place=M%C3%BCnchen&rft.pub=J.+G.+Cotta%E2%80%99sche+Verlagsbuchhandlung%2C+Stuttgart+%2F+T%C3%BCbingen%2C+Literarisch-Artistische+Anstalt" style="display:none"> </span> Zu <i>Schneewittchen</i> ab S. 260 ff. (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.digitale-sammlungen.de/en/view/bsb10104859?page=268">digitale-sammlung.de</a>)</span>
</li>
<li id="cite_note-49"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-49">↑</a></span> <span class="reference-text">Christine Shojaei Kawan: <i>Schneewittchen.</i> In: <i>Enzyklopädie des Märchens.</i> Band 12. De Gruyter, Berlin / New York 2007, ISBN 978-3-11-019936-9, S. 129–140.</span>
</li>
<li id="cite_note-50"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-50">↑</a></span> <span class="reference-text">vgl. Ernst Böklen: <i>Sneewittchenstudien – Erster Teil</i>, Leipzig 1910 S. 53f.</span>
</li>
<li id="cite_note-51"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-51">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.maerchenbasar.de/index.php?page=Thread&threadID=3385">Das Lumpengesindel</a>, auf märchenbasar.de</span>
</li>
<li id="cite_note-52"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-52">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20100103194801/http://www.surlalunefairytales.com/sevendwarfs/themes.html">surlalunefairytales.com</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 3. Januar 2010 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) – Die Seite bietet umfangreiche Hinweise auf Umsetzungen des Schneewittchenstoffs in Krimi und Belletristik unter <i>Adaptions</i> auf SurlaLuneFairytales.de – u. a. die auch ins Deutsche übertragenen Geschichten von <a href="Tanith_Lee" title="Tanith Lee">Tanith Lee</a>: <i>Rot wie Blut</i> oder <i>Weiß wie Schnee</i>.</span>
</li>
<li id="cite_note-53"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-53">↑</a></span> <span class="reference-text">Ernst Böklen: <i>Sneewittchenstudien – 82 Varianten im engeren Sinn – Verhältnis zu nächstverwandten Typen – Mischformen – Verwandtschaftsübersicht</i>. Leipzig 1915; erschienen in <i>Mythologische Bibliothek</i> (hrsg. von der Gesellschaft für vergleichende Mythenforschung III. Band Heft 2 und VI. Band Heft 3); Rochholz’ <i>Der Tode der sieben Zwerge</i> in Kurzfassung bei Böklen S. 174 – Rochholz’ Schneewittchenkrimi erscheint auch bei Lutz Rörich:… und wenn sie nicht gestorben sind …, Anthropologie, Kulturgeschichte und Deutung von Märchen. Böhlau, Köln/Weimar/Wien 2002, ISBN 3-412-11201-1.</span>
</li>
<li id="cite_note-54"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-54">↑</a></span> <span class="reference-text">Abbildung auf dieser Seite</span>
</li>
<li id="cite_note-55"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-55">↑</a></span> <span class="reference-text">Im Original des Kölner Wallraf-Richartz-Museums ist der leichte, auf der hiesigen Abbildung sichtbare Grün-Stich des Schneewittchenbildes von Marianne Stokes nicht vorhanden.</span>
</li>
<li id="cite_note-56"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-56">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://maerchenmuseum.blogspot.com/2008/10/mrchenwelt-der-brder-grimm.html">Hier wird nur das Bild aus dem Mittelfeld gezeigt. Urban und Lefler scheinen dieses Bild zusammen entwickelt zu haben.</a></span>
</li>
<li id="cite_note-57"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-57">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=QdUWAQAAQBAJ&pg=PA3">Und eine weitere Abbildung des Lefler-Bildes von Schneewittchen mit allen Bildfeldern.</a></span>
</li>
<li id="cite_note-58"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-58">↑</a></span> <span class="reference-text">Arthur Rackham (1867–1939) in <i>The Fairy Tales of the Brothers Grimm</i>. Übersetzt in das Englische von Edgar Lucas, Constable & Company, London 1909. <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20090809085107/http://www.surlalunefairytales.com/illustrations/sevendwarfs/rackhamdwarf3.html">surlalunefairytales.com</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 9. August 2009 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</span>
</li>
<li id="cite_note-59"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-59">↑</a></span> <span class="reference-text">Kay Nielsen (1886–1957) in <i>Hansel and Gretel and Other Stories by the Brothers Grimm</i>. Hodder and Stoughton, London 1925. <span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.surlalunefairytales.com/oldsite/illustrations/sevendwarfs/nielsendwarf.html"><i>Snow Drop (Snow White and the Seven Dwarfs) by Kay Nielsen Illustration 1 of 1.</i></a> surlalunefairytales.com,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 31. Januar 2023</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ASchneewittchen&rft.title=Snow+Drop+%28Snow+White+and+the+Seven+Dwarfs%29+by+Kay+Nielsen+Illustration+1+of+1&rft.description=Snow+Drop+%28Snow+White+and+the+Seven+Dwarfs%29+by+Kay+Nielsen+Illustration+1+of+1&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.surlalunefairytales.com%2Foldsite%2Fillustrations%2Fsevendwarfs%2Fnielsendwarf.html&rft.publisher=surlalunefairytales.com"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-60"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-60">↑</a></span> <span class="reference-text">Dinah Gottliebova Babbit (1923–2009) (auch Dina Babbitt- z. B. im englischen Wikipedia) überlebte mit Hilfe dieses Schneewittchenbildes: Sie wurde auf Grund ihrer sich in dem Schneewittchenbild manifestierenden Begabung gezwungen, Opfer im Lager zu malen. <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.sueddeutsche.de/kultur/ueberleben-durch-talent-schneewittchens-albtraum-1.696655">Überleben durch Talent | Schneewittchens Albtraum</a>, auf sueddeutsche.de</span>
</li>
<li id="cite_note-61"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-61">↑</a></span> <span class="reference-text">Christine Shojaei Kawan: <i>Schneewittchen.</i> In: <i>Enzyklopädie des Märchens.</i> Band 12. De Gruyter, Berlin / New York 2007, ISBN 978-3-11-019936-9, S. 129–140.</span>
</li>
<li id="cite_note-62"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-62">↑</a></span> <span class="reference-text">Michael Kumpe: <i>Schneewittchen.</i> In: <i>Texte und Materialien für den Unterricht. Grimms Märchen – modern. Prosa, Gedichte, Karikaturen.</i> Reclam, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-15-015065-8, S. 20.</span>
</li>
<li id="cite_note-63"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-63">↑</a></span> <span class="reference-text">Iring Fetscher: <i>Wer hat Dornröschen wachgeküßt? Das Märchen-Verwirrbuch.</i> mit den Grimmschen Original-Märchen und 13 Collagen von Helga Ruppert-Tribian, Claassen Verlag, Hamburg / Düsseldorf 1972, 218 Seiten, ISBN 3-546-42723-8</span>
</li>
<li id="cite_note-64"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-64">↑</a></span> <span class="reference-text">Whitley Strieber: <i>Cat Magic.</i> Crossroad Press, Hertford 1987, ISBN 978-1-951510-60-2, S. 319.</span>
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<li id="cite_note-65"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-65">↑</a></span> <span class="reference-text">Emma Donoghue: <i>The Tale of the Apple.</i> In: <i>Kissing the Witch. Old Tales in New Skins.</i> Harpercollins, New York 1997, ISBN 0-06-027575-8, S. 43–58.</span>
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<li id="cite_note-66"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-66">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Johann-Friedrich_Konrad" title="Johann-Friedrich Konrad">Johann-Friedrich Konrad</a>: <i>Schneewittchens Mutter erzählt.</i> In: <i>Texte und Materialien für den Unterricht. Grimms Märchen – modern. Prosa, Gedichte, Karikaturen.</i> Reclam, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-15-015065-8, S. 21–25.</span>
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<li id="cite_note-67"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-67">↑</a></span> <span class="reference-text">Irmgard Steppuhn: <i>Schneewittchen.</i> In: <i>Texte und Materialien für den Unterricht. Grimms Märchen – modern. Prosa, Gedichte, Karikaturen.</i> Reclam, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-15-015065-8, S. 25–26.</span>
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<li id="cite_note-68"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-68">↑</a></span> <span class="reference-text">Katja Viehmann: <i>Schneewittchen im Sanatorium.</i> In: <i>Texte und Materialien für den Unterricht. Grimms Märchen – modern. Prosa, Gedichte, Karikaturen.</i> Reclam, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-15-015065-8, S. 26–30.</span>
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<li id="cite_note-69"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-69">↑</a></span> <span class="reference-text">Julia Veihelmann: <i>Abgründe</i>. Werner Heiduczek: <i>Die traurige Geschichte von Schneewittchen.</i> In: <i>Die Horen</i>. Bd. 1/52, Nr. 225, 2007, <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a> <span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220018-4942%22&key=cql">0018-4942</a></span></span>, S. 11–12, 69–75.</span>
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<li id="cite_note-70"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-70">↑</a></span> <span class="reference-text">Karen Duve: <i>Grrrimm.</i> Goldmann, München 2014, ISBN 978-3-442-47967-2, S. 7–32.</span>
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<li id="cite_note-71"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-71">↑</a></span> <span class="reference-text">Alethea Kontis: <i>The Unicorn Hunter.</i> In: <i>Tales of Arilland.</i> 2015. ISBN 978-1-942541-05-9, S. 1–20.</span>
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<li id="cite_note-72"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-72">↑</a></span> <span class="reference-text">Christine Shojaei Kawan: <i>Schneewittchen.</i> In: <i>Enzyklopädie des Märchens.</i> Band 12. De Gruyter, Berlin / New York 2007, ISBN 978-3-11-019936-9, S. 134.</span>
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<li id="cite_note-73"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-73">↑</a></span> <span class="reference-text">Eudora Welty: <i>The Robber Bridegroom.</i> Doubleday, New York 1942, S. 163.</span>
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<li id="cite_note-74"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-74">↑</a></span> <span class="reference-text">Krystyna Kuhn: <i>Schneewittchenfalle.</i> Arena. Würzburg 2007, ISBN 978-3-401-06085-9.</span>
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<li id="cite_note-75"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-75">↑</a></span> <span class="reference-text">Crystal Smith: <i>Bloodleaf.</i> Houghton Mifflin Harcourt, New York 2019, ISBN 978-0-358-24225-3, S. 70, 361.</span>
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<li id="cite_note-76"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-76">↑</a></span> <span class="reference-text">Hannah Whitten: <i>For the Wolf.</i> Orbit, London 2021, ISBN 978-0-356-51636-3.</span>
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<li id="cite_note-78"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-78">↑</a></span> <span class="reference-text">Kalynn Bayron: <i>Schneewittchen schlägt zurück.</i> Heyne, München 2024, ISBN 978-3-453-27493-8 (Originaltitel: <i>Sleep Like Death</i>, 2024).</span>
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<li id="cite_note-80"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-80">↑</a></span> <span class="reference-text">Wolfgang Dehm: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.mainpost.de/regional/main-spessart/rallye-auf-schneewittchens-spuren-art-9708148">Rallye auf Schneewittchens Spuren.</a></i> In: <i><a href="Main-Post" title="Main-Post">Main-Post</a></i>, 1. September 2017, abgerufen am 1. Juli 2023.</span>
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<li id="cite_note-84"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-84">↑</a></span> <span class="reference-text">Eckhard Sander: <i>Schneewittchen, Märchen oder Wahrheit</i>. <i>Ein lokaler Bezug zum Kellerwald</i>. Wartberg Verlag 1994, 96. S.;<br>
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<li id="cite_note-86"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-86">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.maerchenlexikon.de/Grimm/khm-texte/khm053.htm">Schneewittchen KHM 53 (1857)</a>, auf maerchenlexikon.de</span>
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<li id="cite_note-87"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-87">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external free" href="https://www.myheimat.de/oberweser/c-kultur/endspurt-fuer-schneewittchen-maerchenhaftes-dorffest-in-gieselwerder_a24332451">https://www.myheimat.de/oberweser/c-kultur/endspurt-fuer-schneewittchen-maerchenhaftes-dorffest-in-gieselwerder_a24332451</a></span>
</li>
<li id="cite_note-88"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-88">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Bartels, Schneewittchen (FN 58), S. 49 und 59; dort allerdings mit der fälschlichen Angabe des Geburtsjahrs 1729. Zum richtigen Geburtsjahr 1725 siehe Diözesanarchiv Würzburg, Amtsbücher aus Pfarreien 3030, Fiche 16, S. 166.</span>
</li>
<li id="cite_note-89"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-89">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Emilio Aragón (Musik), Ricardo Cué (Choreografie und künstlerische Leitung): <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.youtube.com/watch?v=pn5CeiJOCZc"><i>Branca de neve.</i></a> In: <i><a href="YouTube" title="YouTube">YouTube</a>.</i> Fundación Stanza, 15. April 2013,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 5. Januar 2023</span> (portugiesisch, komplette Videoaufahme einer Inszenierung am Teatro Arriaga, Bilbao).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ASchneewittchen&rft.title=Branca+de+neve&rft.description=Branca+de+neve&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.youtube.com%2Fwatch%3Fv%3Dpn5CeiJOCZc&rft.creator=Emilio+Arag%C3%B3n+%28Musik%29%2C+Ricardo+Cu%C3%A9+%28Choreografie+und+k%C3%BCnstlerische+Leitung%29&rft.publisher=Fundaci%C3%B3n+Stanza&rft.date=2013-04-15&rft.language=pt"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-90"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-90">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Agencias: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://cincodias.elpais.com/cincodias/2005/08/25/sentidos/1124936838_850215.html"><i>Tamara Rojo bailará 'Blancanieves', de Emilio Aragón.</i></a> In: <i><a href="El_Pa%C3%ADs" title="El País">El País</a>.</i> 25. August 2005,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 5. Januar 2023</span> (spanisch).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ASchneewittchen&rft.title=Tamara+Rojo+bailar%C3%A1+%27Blancanieves%27%2C+de+Emilio+Arag%C3%B3n&rft.description=Tamara+Rojo+bailar%C3%A1+%27Blancanieves%27%2C+de+Emilio+Arag%C3%B3n&rft.identifier=https%3A%2F%2Fcincodias.elpais.com%2Fcincodias%2F2005%2F08%2F25%2Fsentidos%2F1124936838_850215.html&rft.creator=Agencias&rft.date=2005-08-25&rft.language=es"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-91"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-91">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20121005201958/http://www.kindergarten-homepage.de/projekte/maerchenwald/lieder.html">kindergarten-homepage.de</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 5. Oktober 2012 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) Text: Schneewittchen (nach der Melodie: <i><a href="Alle_meine_Entchen" title="Alle meine Entchen">Alle meine Entlein</a></i>):1. Wisst ihr, das Schneewittchen, das Prinzesschen klein,
möchte in den Stübchen bei den Zwergen sein. 2. Näht ihre Röckchen, putzte ihre Schuh'
strickte ihre Söckchen ohne Rast und Ruh. 3. Fegte ihre Stübchen mit dem Besen fein, kochte kräftige Süppchen für die Zwergelein. 4. Kommen dann die Zwerge müde heim zur Nacht, ist in ihren Bergen alles Werk vollbracht. 5. Und dann schläft Schneewittchen, das Prinzesschen klein, glücklich in dem Hüttchen bei den Zwergelein.</span>
</li>
<li id="cite_note-92"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-92">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://nostalgie.beepworld.de/kindergedichte.htm">nostalgie.beepworld.de</a> Text: <i>Schneewittchen</i> (Singspiel)
1. Eine böse Königin fragt ihr Spieglein leise: „Sag, ob ich die Schönste bin, Spieglein wahr und Weise.“ 2. Spieglein sagt: „Das kann nicht sein, hinter hohen Bergen, wohnt Schneewittchen wunderfein bei den sieben Zwergen.“ 3. Da erschrak die Königin, lief viel’ hundert Meilen, wollt wie eine Hökerin zu Schneewittchen eilen. 4. Reichte ihr ein Äpflein dar, wollt die Maid verderben, weil das Äpflein giftig war, musst Schneewittchen sterben. 5. Und die Zwerge hielten Wacht an dem Sarg aus Glase, und mit ihnen Tag und Nacht weinten Reh und Hase. 6. Und in wunderbarer Stund’ kam ein Prinz zum Walde, küsst Schneewittchen auf den Mund, sie erwacht gar balde. 7. Feierte das ganze Land und zum Hochzeitsfeste war’n die sieben Zwerge all’ liebe frohe Gäste.</span>
</li>
<li id="cite_note-93"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-93">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20091025083854/http://www.herbert-fritz.de/gerhard-fleischer/Schneewittchen/Schneewittchen.html">herbert-fritz.de</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 25. Oktober 2009 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) Text: Schneewittchen – 1. Die Königin war stolz und schön, stolz und schön. Sie trat vor einen Spiegel hin, Spiegel hin: Du Spieglein, Spieglein an der Wand wer ist die schönste Frau im Land, wer ist die schönste Frau im ganzen Land? 2. Schneewittchen wuchs indes heran, wuchs heran. Der Spiegel aber kündigt an, kündigt an: Frau Königin im Schlosse hier, ihr Kind ist schöner noch als ihr: Ihr Kind ist schöner noch, schöner noch als Ihr! 3. Die Königin auf Rache sann, Rache sann. Den Jäger rief sie alsodann, alsodann: Du Jäger bring es in den Wald; das Herz, die Leber will ich bald; das Herz, die Leber will ich alsobald! 4. Es läuft bis es am Abend findt, Abend findt; Das Haus darin die Zwerge sind, Zwerge sind. Willst Du für uns den Haushalt tun, kannst mit uns essen, mit uns ruhn; kannst mit uns essen und auch mit uns ruhn. 5. Derweilen kam als Krämerin, Krämerin ins Zwergenhaus die Königin, Königin: Du schöne Maid, nimm diesen Kamm, dass ich dich richtig kämmen kann, dass ich dich richtig kämmen kann. 6. Schneewittchen ab'r erholte sich, kam zu sich, das hört’ die falsche Königin, Königin: Sie kam mit einem Apfel dann und reicht dem Mädchen diesen dann und reicht’ Schneewittchen Gift im Apfel dann. 7. Schneewittchen fiel in tiefen Schlaf, tiefen Schlaf. Die Zwerge weinten arg um sie, wachten brav; und legten sie in einen Sarg, der war aus schönstem Glas gemacht; der war aus schönstem Glas wie Diamant gemacht.
8. Da kam ein feiner Prinz daher, jung und schön, der sah Schneewittchen liegen da, wunderschön: Er konnt’ und wollt’ nicht weitergehn und konnt’ sich nicht mehr satt dran sehn: Wie schön Schneewittchen war in ihrem Sarg. 9. Da schlug der Prinz den Sarg entzwei, Sarg entzwei, und hob Schneewittchen sacht heraus, flink und frei; Dann gab er ihr 'nen lieben Kuss worauf Schneewittchen atmen musst’ und so schlug sie die Augen wieder auf. 10. Drauf freuten sich die Zwerge sehr, Zwerge sehr; und dazu auch der Prinz viel mehr, noch viel mehr: Sie feierten die Hochzeit dann und feierten 5 Wochen lang und lebten lang und glücklich, zufrieden dann. Weise, Satz: Gerh. Fleischer, Winterthur Midisequenz: Herbert Fritz</span>
</li>
<li id="cite_note-94"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-94">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.soundhorizon.com/discography/horizons_07.html"><i>Discographieinformationen zum Album <i>Märchen</i>.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 19. November 2019</span> (japanisch, englisch).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ASchneewittchen&rft.title=Discographieinformationen+zum+Album+%27%27M%C3%A4rchen%27%27&rft.description=Discographieinformationen+zum+Album+%27%27M%C3%A4rchen%27%27&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.soundhorizon.com%2Fdiscography%2Fhorizons_07.html&rft.language=ja, en"> </span></span>
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<li id="cite_note-96"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-96">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Filmschau. Drei neue Märchenfilme, in: Der Bildwart. Blätter für Volksbildung, Heft 5, 7. Jahrgang, 1929, S. 280f.</span>
</li>
<li id="cite_note-97"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-97">↑</a></span> <span class="reference-text">Technisch aktualisiert als DVD, zuletzt 2001. Auch als Print, 2013, ISBN 1-4723-4736-6</span>
</li>
<li id="cite_note-98"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-98">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.imdb.com/title/tt0048591/">48591 bei IMDb</a></span>
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<li id="cite_note-99"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-99">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.imdb.com/title/tt0173173/">173173 bei IMDb</a></span>
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<li id="cite_note-100"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-100">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.imdb.com/title/tt0055458/">55458 bei IMDb</a></span>
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<li id="cite_note-101"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-101">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.imdb.com/title/tt0056454/">56454 bei IMDb</a></span>
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<li id="cite_note-102"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-102">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.imdb.com/title/tt0064394/">64394 bei IMDb</a></span>
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</li>
</ol></div>
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Normdaten (Werk): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/4116406-4">4116406-4</a></span> | <a href="Library_of_Congress_Control_Number" title="Library of Congress Control Number">LCCN</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://id.loc.gov/authorities/n79063718">n79063718</a></span> | <a href="Virtual_International_Authority_File" title="Virtual International Authority File">VIAF</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://viaf.org/viaf/175786387/">175786387</a></span> </div>
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